Der Sonntagsaufreger regt mich gleich doppelt auf: Laut Pressemeldungen überlegt die Regierung, Holz- und Pelletsöfen mit einer Mess- und Russfilterpflicht zu belegen. Eine entsprechende Novelle der Bundes-Immissionsschutzverordnung soll noch in diesem Jahr im Berliner Kabinett beraten werden. Holzöfen pusten angeblich mehr Feinstaub in die Luft als alle Dieselfahrzeuge in Deutschland, einschließlich der Lastwagen, zusammen. Die Novelle sieht vor, dass die Schornsteinfeger künftig die Abluft von Holzöfen messen müssen (haha, "müssen"). Erfüllen diese nicht die Grenzwerte, müssen die Feuerstätten mit Filtern nachgerüstet oder stillgelegt werden.Warum mich das aufregt? Zum einen, weil ich gerade eine Pelletheizung eingebaut habe, unter anderem, weil mich die Aspekte "nachwachsender Rohstoff" und die CO2-Bilanz überzeugt haben. Zum anderen, weil ich in letzter Zeit mal ein wenig über dieses eigenartige Kaminkehrer-Monopol nachgedacht habe. Man muss sich das mal vorstellen: man bekommt Gebietsschutz und die Kunden müssen die Leistung abnehmen, ob sie wollen oder nicht, ob sie benötigt wird oder nicht. Mein zuständiger Kaminkehrer ist zwar ein sehr netter Mensch, aber ganz ehrlich: im Vergleich dazu zahle ich sogar die GEZ-Abgabe gerne.
Und jetzt zur eigentlichen Sache: die Feinstaubgeschichte kommt irgendwie jedes Jahr mal hoch. Das letzte Mal im Januar, als ein Bericht in "Plusminus" die Republik aufscheuchte. Fakt ist, dass es offensichtlich kein Fakten gibt: die eine Seite giftet gegen Pellets, die andere dafür. Vom Deutschen Energie-Pellet-Verband eV habe ich immerhin ein Elaborat gefunden, in dem einige Hintergrundinformationen geammelt sind. Sicherlich sind auch die "gefärbt", aber immhin ...
Wir haben eine Marktübersicht über Pelletshersteller veröffentlicht.
AntwortenLöschenDie Besonderheit liegt in der Angabe der jeweils angebotenen Serviceleistungen. Sehr Interessant für Betreiber von Pelletheizungen und Pelletöfen.
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