Nicht so hier, auf dem Land. Das ganze ist jetzt zwar schon zwei Wochen her, aber die Gesichter der beiden Damen verursachen bei mir immer noch ein schlechtes Gewissen. Falls Sie also mitlesen: es tut mir ehrlich und aufrichtig leid! Beim nächsten Mal bitte ich Sie auch auf einen Kaffee herein und dann diskutieren wir über die Bibel, solange Sie möchten!
Nebenbei habe ich noch ein bisschen gegoogelt: Satanisten sind eigentlich gar nicht so böse, wie ich immer gedacht habe. Ich glaube, die sehen den Satan eher als eine Art Prometheus, als jemand, der den Menschen im Verhältnis zu den Göttern emanzipiert, ihn selber zur Gottheit erhebt. Hm. Also, ich fürchte ja, dass der Mensch dem Tier immer noch ähnlicher ist als so ziemlich allem, was gemeinhin als "göttlich" bezeichnet wird, vielleicht mit Ausnahme einiger kleinerer Gottheiten aus den Romanen von Terry Pratchett. Wobei man da auch wieder aufpassen muss:
Der quirmianische Philosoph Ventre formulierte folgendes:Link zum Wikipedia-Eintrag zum Satanismus
Vielleicht existieren Götter, vielleicht auch nicht. Warum nicht in jedem Fall an sie glauben? Wenn alles stimmt, erreicht man nach dem Tod einen herlichen Ort. Und wenn nicht ... nun, dann hat man nichts verloren.' Nach seinem Tod erwachte Ventre in einem Kreis von Göttern, die unheilverkündende Knüppel in den Händen hielten, und einer von ihnen sagte: 'Jetzt zeigen wir dir, was wir hier von Schlaumeiern halten ...'
Link zum Wikipedie-Eintrag zu den Zeugen Jehovas
*) ich muss nicht erwähnen, dass ich kein Satanist bin, oder?
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