Montag, 28. November 2011

Angesichts der genialen Fotos aus Hong-Kong von +Mario Sixtus stelle ich mir die...

Angesichts der genialen Fotos aus Hong-Kong von +Mario Sixtus stelle ich mir die Frage: ob man solche Kracher auch von - sagen wir mal: München machen könnte, wenn man dort den "Fremdenblick" schweifen lässt? Oder von anderen Orten, die einem sonst einfach nur zu vertraut sind?

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9 Kommentare:

  1. Auf Grundlage eigener Erfahrungen aus Tokio sag ich mal, dass es nicht nur am eigenen Blick liegt, wenn die Bilder gelingen, sondern auch daran, ob eine Gesellschaft das Fotografieren als Kulturtechnik pflegt (Japan) oder ob sie es als Verbrechen empfindet (Deutschland).

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  2. Alter Kulturpessimist. Geht aber in die gleiche Richtung (ich überspitze mal etwas): man empfindet immer alles als viel besser, was nicht vor der eigenen Haustür liegt.

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  3. Ne M-Leica hilft auch dabei, würd ich mal sagen.

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  4. Du kannst von München schon Fotos machen, die ähnlich gut sind, aber ein Bewohner von Hong Kong wird sie in der Regel interessanter finden als ein Münchner.

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  5. zur Leica: nein, das glaube ich nicht. Eine durchschnittliche Minolta tut das gleiche.

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  6. hm. ich behaupte mal eher, dass es das Mindset ist: wenn ich in Hong-Kong losziehe, und eine Kamera dabeihabe, ist es mein Ziel zu fomtografieren. Wenn ich in München losziehe, habe ich vermutlich nicht das Foto-Mindset.

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  7. Wenn Du Deine Wahrnehmung aus der Heimatnavigationsautomatik rausholst, dann geht es auch. Es dauert halt länger.

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  8. Ich glaube, ich bekomme gerade Lust darauf.

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  9. Ein Impuls, dem Du unbedingt nachgeben solltest.

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