Sonntag, 26. Juni 2011

Web-Entwicklungs-Firlefanz ...

In letzter Zeit sprießen die HTML5-Frameworks, CSS3-Howtos und JQuery-Plugins, zumindest gefühlt. Überblick zu behalten ist schwierig, so dass ich es auch aufgegeben habe. Was trotzdem meine Aufmerksamkeitsschwelle überschritten hat:

Nicht schön, aber praktisch: Google-Sites mit mobiler Ansicht. Google-Sites ist ein gern unterschätztes Tool für ein Bootstrap-Startup: kostet nix, leistet viel.

Schon etwas "gediegener", aber brauchbar nur in der kostenpflichtigen Version: auch Jimdo spendiert eine automatische mobile Ansicht. Jimdo ist ein fremdgehosteter Homepage-Baukasten mit vielen Vorlagen und Erweiterungsmöglichkeiten. Wenn "von der Stange" auch mittel- bis langfristig reicht, auf jeden Fall einen Blick wert ...

Der Simple Media Queries Tester soll Websites auf ihre Brauchbarkeit auf mobilen Endgeräten hin prüfen ... entweder stelle ich mich aber zu dumm an oder das Tool sperrt die geprüfte Site einfach nur in einen iFrame mit einstellbarer Breite ... was ich wiederum mit der Hand einfacher hinbekomme. Dass von Turbobrain eine mobile Ansicht existiert, ignoriert das Tool jedenfalls.

CSS-Sprites schneiden? Für mal schnell eben fand ich das hier ganz nett: Sprite-Cow. Man lädt sein Bild mit Sprites hoch. Das App rechnet einem halbautomatisch die CSS-Anweisungen.

Wer nicht mit einem CMS mit eingebautem Framework unterwegs ist (wie z.B. das geniale Contao), oder mal schnell eben eine kleine statische Website bauen möchte: Perkins ist ein nettes kleines Framework für genau diesen Zweck.

Dass "ernsthaftes" Publishing auch mit Google-Docs und Wordpress geht, zeigt ein interessantes Video.

jQuery Mobile macht mich traurig - dass ich nicht mehr Zeit zum Spielen mit solchen Sachen habe ... damit kann man jedenfalls toll Oberflächen bauen, mit Touch, Swipe und dem ganzen anderen Firlefanz.

Dann hätten wir hier noch einen Überblick über fünf aktuelle "Boilerplates". Wenn ich richtig verstanden habe, wollen Boilerplates etwas weniger als vollständige Frameworks, nur mit coolem Namen. Oder so. Mit dem HTML5-Boilerplate habe ich vor einigen Wochen schon herumgespielt, es geht im Wesentlichen darum, erstmal ohne Rücksicht HTML und CSS3 zu coden - und einem Haufen Javascript  das "Übersetzen" für Steinzeit-Browser zu überlassen. Klappt erstaunlich gut.

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