Aus gegebenem Anlass wird dieser Post bis auf weiteres mein letzter "ernsthafter" sein. Immerhin dürft Ihr Euch auf viel Katzencontent und vielleicht witzige Belanglosgkeiten freuen!
Dienstag, 22. Dezember 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
IT-Gipfel nochmal: Live im Internet
Aus einer Pressemeldung des Hasso-Plattner-Instituts:
Potsdam/Stuttgart. Den nationalen IT-Gipfel in Stuttgart haben am Dienstag, 8. Dezember 2009, fünfmal mehr Teilnehmer live auf der Internet-Diskussionsplattform www.it-gipfelblog.de verfolgt als persönlich vor Ort. Das teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) am Mittwoch mit. Es hatte ein solches Spitzentreffen im Auftrag der Bundesregierung erstmals auch live übertragen und dabei 4.000 Nutzer registriert. Auf die zusätzlich angebotenen Video-Podcasts vom IT-Gipfel wurde bislang mehr als 30.000 Mal zugegriffen.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Seilschaften - nicht das beste Bild
Aktuell findet ja der IT-Gipel in Stuttgart statt. Gestern ging eine Pressemeldung herum, in der sich ein paar Leute zum Thema ausgelassen haben. Unter anderem kam diese Aussage (Zitat von heise.de, Link zum ganzen Artikel):
Jetzt mal völlig unabhängig vom Inhaltlichen: als einer der Hauptprofiteure der Vergabetöpfe von "Seilschaften" zu sprechen, ist schon arg gewagt ...
Ohne Klagen kommt die Deutsche Telekom aus. Für den TK-Konzern sind die Gipfelverprechen keine leeren Worte. Besonders das De-Mail-System zeige als positives Gipfelbeispiel, wie die Seilschaften am Berg ein konkretes Produkt realisieren können, das allen Beteilgten, Bürgern wie Behörden, einen echten Nutzen bringe.
Jetzt mal völlig unabhängig vom Inhaltlichen: als einer der Hauptprofiteure der Vergabetöpfe von "Seilschaften" zu sprechen, ist schon arg gewagt ...
Montag, 7. Dezember 2009
Photoshop-Zauberei
Mittwoch, 2. Dezember 2009
In den USA ist alles einen Tacken böser.
Samstag, 21. November 2009
Gedanken zu Benutzeroberflächen
In letzter Zeit meine ich einen gewissen Trend festzustellen: die Big-Player wagen sich mit neuen Konzepten zu Benutzeroberflächen an die Öffentlichkeit. Erstaunlich, dass Microsoft dabei immer wieder positiv auffällt. Gut, nichts davon ist wirklich revolutionär, aber neugierig macht es schon:
Pivot ist eine Art OLAP für Arme, aber schön anzusehen und irgendwann einmal wohl auch hilfreich. Ich könnte mir ein wolches Werkzeug als Erweiterung (oder sogar Ersatz) für den Windows-Explorer vorstellen. Der Begriff "Collections" lässt jedenfalls vermuten, dass Microsoft das auch so sieht. Bei der Gelegenheit war ich übrigens überrascht, dass es mit Microsoft Live Labs ein Gegenstück zu den Google-Labs gibt.
Pearltrees ist eine intuitive Methode, "Perlen" (also interessante Links oder andere Web-Ressourcen) zu organisieren und Zusammenhänge darzustellen. Wer Delicious nutzt, kann seine Bookmarks importieren. Ähnlich wie bei den üblichen Social-Bookmark-Diensten sind die "eigenen" Pearls mit Empfehlungen von Leuten versehen, die diese Pearl ebenfalls gespeichert haben - nur reizt der Spieltrieb mehr dazu, diese auch mal zu testen. Die Website des Projektes selbst ist in weiten Teilen ebenfalls mit der intuitiven Oberfläche gestaltet.
Nochmal Microsoft: die Leute haben sich das Thema PDA im Wortsinne nochmal zur Brust genommen. Ergebnis ist das Courier, eine Art digitales Universal-Notizbuch mit ein paar neuen Ideen für Benutzeroberflächen. Ein absolutes "Haben-Mag-Gadget"! Mehr bei Gizmodo
Nochmal Microsoft: die Leute haben sich das Thema PDA im Wortsinne nochmal zur Brust genommen. Ergebnis ist das Courier, eine Art digitales Universal-Notizbuch mit ein paar neuen Ideen für Benutzeroberflächen. Ein absolutes "Haben-Mag-Gadget"! Mehr bei Gizmodo
Donnerstag, 19. November 2009
Ich liebe das Werbefernsehen ... manchmal.
Werbung ist mittlerweile fast unterhaltsamer als das störende Programm dazwischen. Zwei recht bemerkenswerte Spots direkt waren grad (also vor dem Umschalten auf BR quer) hintereinander zu sehen:
BILD mit Testimonials: Langweiler Kerner mit einem Langweiler-Statement auf Hühnchenwurstniveau, neben ihm wird für jene, die seine Langweiler-Fresse nicht erkennen sein Name inklusive affigem Mittelinitial eingeblendet. Dann Phillip Lahm, der mir ganz exakt bis hierhin sympathisch war. Auch mit Namenseinblendung, für die unter uns, die unter Steinen leben. Und dann kommt da noch so eine lippengespritzte It-Girl-Schnepfe, die so tut, als wäre sie prominent, sondert noch größeren Schwachsinn ab als die zwei Jungs davor - von wegen, es gäbe Dinge, die die BILD nicht über sie wüsste, worauf sie stolz sei (WTF?!). Passend zum Niewoh der Gesamtveranstaltung, keine Frage - aber warum wird genau bei der Trulla kein Name eingeblendet?!
Und dann hat mich ausgerechnet George Clooney versöhnt, oder eher John Malkovich: Georgie kommt mit einer Tüte Kaffee in den Himmel und ist ein bisserl ratlos - "Where am I ?!". John "Petrus" Malkovich: "Make an educated guess!" - einfach genial!
Dienstag, 10. November 2009
Weirdos picked up on the way ...
Wow, ein Monat! So lange hatte ich noch nie pausiert - aber da kann man mal sehen, wo die Prioritäten liegen! Gelobe Besserung und habe schon ein paar Ideen ... Bis dahin ein paar eigenartige Sachen:
Dieser Zauberstab ist eine Universalfernbedienung
VIPs * Very Important Pixels
1,2-Mrd.-Dollar-Yacht hat einen Laser-Schild gegen Paparazzi
Dieser Zauberstab ist eine Universalfernbedienung
VIPs * Very Important Pixels
1,2-Mrd.-Dollar-Yacht hat einen Laser-Schild gegen Paparazzi
Dienstag, 13. Oktober 2009
Die Musikindustrie ...
... hatte eine schlechte und eine gute Idee.
Die schlechte: einen Anwalt der Gegenseite zu verklagen, der in seinem Blog "Recording Industry vs The People" hämische Artikel schreibt. Die Anklage lautete sinngemäß auf Überschreiten ethischer Grenzen. Freispruch.
Die gute: warum immer CDs pressen, es gibt doch in China USB-Sticks billig und in jeder Form zu kaufen? Der hier gefällt mir besonders - passt natürlich nicht zu jedem Künstler :)
Die schlechte: einen Anwalt der Gegenseite zu verklagen, der in seinem Blog "Recording Industry vs The People" hämische Artikel schreibt. Die Anklage lautete sinngemäß auf Überschreiten ethischer Grenzen. Freispruch.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Ein paar Links zum Banking (update)
Wenig Zeit zur Zeit für echte Inhalte (ich höre die Unken rufen: echte Inhalte gibt es hier eh´ nicht ...), deswegen auf die Schnelle einige Linktipps zum Thema Banking und so ...
Update 21.10.2009: im RL entspannen sich über @GENOwatch einige Diskussionen. Man könnte mutmassen, dass er den Genobanken Böses will. Ein entäuschter Einzelfallkunde, der seine mediale Macht nutzt, um Rache zu üben (so wie dieses Grüppchen Verschwörungstheoretiker). Aber andererseits: so wie es aussieht, macht er nur Reposts von "echten" Kundenstimmen, hin und wieder sind auch positive Aussagen dabei. Ich glaube, wir alle tun uns wesentlich leichter zu meckern als zu loben, insofern ist auch das Verhältnis hier zu sehen. Und selbst, wenn @GENOwatch nur mit bösen Absichten an den Start geht - er spart den Genobanken die Arbeit, die sie sowieso tun müssen: nämlich zuhören, was die Kunden da draussen umtreibt. Und: nein, ich bin nicht @GENOwatch :)
- Banken-Ethik aus der Waldprovinz
- @GENOwatch kümmert sich darum, dass VR-Banken nicht übermütig werden
- Malware verschleiert Transaktionen - werden immer raffinierter, die Dinger ...
- Ein ziemlich platter Witz ...
- Finanzkrise: Bürger dampfen Altersvorsorge ein
Update 21.10.2009: im RL entspannen sich über @GENOwatch einige Diskussionen. Man könnte mutmassen, dass er den Genobanken Böses will. Ein entäuschter Einzelfallkunde, der seine mediale Macht nutzt, um Rache zu üben (so wie dieses Grüppchen Verschwörungstheoretiker). Aber andererseits: so wie es aussieht, macht er nur Reposts von "echten" Kundenstimmen, hin und wieder sind auch positive Aussagen dabei. Ich glaube, wir alle tun uns wesentlich leichter zu meckern als zu loben, insofern ist auch das Verhältnis hier zu sehen. Und selbst, wenn @GENOwatch nur mit bösen Absichten an den Start geht - er spart den Genobanken die Arbeit, die sie sowieso tun müssen: nämlich zuhören, was die Kunden da draussen umtreibt. Und: nein, ich bin nicht @GENOwatch :)
Sonntag, 27. September 2009
Wählen gehen!
Aus meiner überaus subjektiven Sicht heraus empfehle ich:
FDP - denn die haben das "rundeste" freiheitliche Programm. Hier gewährleistet meine Zweitstimme, dass die Internet-Ausdrucker nicht die Oberhand bekommen. Meine bittere Pille ist hier die Position zur Atomkraft, denn die ist einfach "gestern" (und am Ende des Tages auch ökonomisch nicht sinnvoll).
Piraten - jetzt ist die FDP ist zwar nicht so neoliberal böse und sozialfeindlich, wie sie gerne hingestellt wird, aber ich kann ein gewisses Unbehagen ihr gegenüber nachvollziehen, gerade, wenn man eben erst dem idealisierten Jugend-Kommunismus entwachsen ist (Ihr wisst schon, wer mit 16 kein Kommunist ist, hat kein Herz und so ...). Also: bevor man nix wählt: Piraten sind völlig ok.
Keine Empfehlung bekommen:
Grüne - ich bin mir gar nicht so sicher, wodurch und wann die Grünen meine Gunst verloren haben. Irgendwie sind die in meiner Wahrnehmung fast schon positionslos, so als würden sie es sich mit niemandem verscherzen wollen. Auch wenn das Programm noch passt: meine Stimme würde rot-rot-grün wahrscheinlich machen.
SPD und CDU - mir hat der Steinbrück sehr gut gefallen, auch die Ulla Schmidt und der von Guttenberg. Weniger der Schäuble (der langsam völlig abdreht mit seinem Kontrollwahn) und die Zypries (die den Schäuble völlig abdrehen hat lassen in seinem Kontrollwahn). Aber das war es dann schon auch. In Summe nichts, was der Wiederwahl wert wäre. Steinmeier oder Merkel - wo ist der Unterschied?
Die Linke - dazu lasse ich mich nicht aus. Nur soviel: eine Regierungsbeteiligung dieser Partei wäre eine Katastrophe.
Gut, als Protest könnte man noch die Bayernpartei wählen, die haben immerhin für einen Lacher gesorgt: "Kriminalität verbieten". Das war natürlich ironisch gemeint (sagt die Partei) und hat mich dazu bewogen, mal das Programm zu checken: auf dem Papier sehr schön, bis auf die Autonomie für Bayern und Franken. Und eine erstaunlich gut gemachte Website.
FDP - denn die haben das "rundeste" freiheitliche Programm. Hier gewährleistet meine Zweitstimme, dass die Internet-Ausdrucker nicht die Oberhand bekommen. Meine bittere Pille ist hier die Position zur Atomkraft, denn die ist einfach "gestern" (und am Ende des Tages auch ökonomisch nicht sinnvoll).
Piraten - jetzt ist die FDP ist zwar nicht so neoliberal böse und sozialfeindlich, wie sie gerne hingestellt wird, aber ich kann ein gewisses Unbehagen ihr gegenüber nachvollziehen, gerade, wenn man eben erst dem idealisierten Jugend-Kommunismus entwachsen ist (Ihr wisst schon, wer mit 16 kein Kommunist ist, hat kein Herz und so ...). Also: bevor man nix wählt: Piraten sind völlig ok.
Keine Empfehlung bekommen:
Grüne - ich bin mir gar nicht so sicher, wodurch und wann die Grünen meine Gunst verloren haben. Irgendwie sind die in meiner Wahrnehmung fast schon positionslos, so als würden sie es sich mit niemandem verscherzen wollen. Auch wenn das Programm noch passt: meine Stimme würde rot-rot-grün wahrscheinlich machen.
SPD und CDU - mir hat der Steinbrück sehr gut gefallen, auch die Ulla Schmidt und der von Guttenberg. Weniger der Schäuble (der langsam völlig abdreht mit seinem Kontrollwahn) und die Zypries (die den Schäuble völlig abdrehen hat lassen in seinem Kontrollwahn). Aber das war es dann schon auch. In Summe nichts, was der Wiederwahl wert wäre. Steinmeier oder Merkel - wo ist der Unterschied?
Die Linke - dazu lasse ich mich nicht aus. Nur soviel: eine Regierungsbeteiligung dieser Partei wäre eine Katastrophe.
Gut, als Protest könnte man noch die Bayernpartei wählen, die haben immerhin für einen Lacher gesorgt: "Kriminalität verbieten". Das war natürlich ironisch gemeint (sagt die Partei) und hat mich dazu bewogen, mal das Programm zu checken: auf dem Papier sehr schön, bis auf die Autonomie für Bayern und Franken. Und eine erstaunlich gut gemachte Website.
Freitag, 25. September 2009
Mobsterworld nervt!
Einige meiner Twitter-Follower haben in den letzten Tagen eigenartige DMs von mir bekommen:
Obwohl mein Nachname und mein Faible für "Der Pate" es nahelegen könnten: der Tweet kommt nicht von mir! Ich hoffe, Ihr habt nicht draufgeklickt (so wie ich Depp) - denn dann habt Ihr fortan selbst so doofe Einladungen an Eure Follower gesendet.
Hintergrundinformation bei heise.de
"Hey, I just added you to my Mafia family. You should accept my invitation!"
Obwohl mein Nachname und mein Faible für "Der Pate" es nahelegen könnten: der Tweet kommt nicht von mir! Ich hoffe, Ihr habt nicht draufgeklickt (so wie ich Depp) - denn dann habt Ihr fortan selbst so doofe Einladungen an Eure Follower gesendet.
Hintergrundinformation bei heise.de
Sonntag, 20. September 2009
Parteien zur Wahl
Nochmal alle Tweets von gestern zum Nachlesen.
Was wählen? CDU ist einfach fad uns steht für: weiter so. CSU ist nur zum Revoluzzer-Besänftigen da: glitzert ein bisserl gegen die Piraten.
SPD? Nö. Steinmeier könnt grad auch in der CDU sein. Steinbrück und Gabriel: super, aber die landen irgendwo in der EU-Kommission.
Grüne: meine ehemalige Partei der Herzen. Die aktuelle Kaum-Wahrnehmbarkeit deute ich als politisches Kalkül. #fail.
Linke: nö. sorry.
Über die NPD brauchen wir nicht reden. Wer trotzdem mag, kann mich gerne besuchen kommen.
Was haben wir noch: Piraten. Meine neue Partei der Herzen, die ich trotzdem nicht wähle. Einfach zu einseitig.
Bleibt: FDP. Die verkannte Partei (bitte Parteiprogramm lesen!) Gut, die Anbiederei bei der Frau Merkel könnte ein wenig dezenter ausfallen.
Was wählen? CDU ist einfach fad uns steht für: weiter so. CSU ist nur zum Revoluzzer-Besänftigen da: glitzert ein bisserl gegen die Piraten.
SPD? Nö. Steinmeier könnt grad auch in der CDU sein. Steinbrück und Gabriel: super, aber die landen irgendwo in der EU-Kommission.
Grüne: meine ehemalige Partei der Herzen. Die aktuelle Kaum-Wahrnehmbarkeit deute ich als politisches Kalkül. #fail.
Linke: nö. sorry.
Über die NPD brauchen wir nicht reden. Wer trotzdem mag, kann mich gerne besuchen kommen.
Was haben wir noch: Piraten. Meine neue Partei der Herzen, die ich trotzdem nicht wähle. Einfach zu einseitig.
Bleibt: FDP. Die verkannte Partei (bitte Parteiprogramm lesen!) Gut, die Anbiederei bei der Frau Merkel könnte ein wenig dezenter ausfallen.
Dienstag, 15. September 2009
Beinahe vergessen: ein paar neue Fotogalerien online
Bin endlich mal dazu gekommen, ein paar Gelegenheiten digital aufzubereiten, bei denen ein Fotogerät anwesend war. Unter anderem Berlin, Mann, diese Stadt ist der Hammer. Leben möchte ich da nicht, aber irgendwie fände ich es cool, wenn die Stadt, sagen wir, eine Auto- oder Bahnstunde weg wär. Als Ausgleich: Bauernhofmuseum in Amerang, der Schessl-Garten in Osterwaal und Schifferlfahren auf dem Chiemsee :)
Und ja: auf vielen Bildern ist ein Haar auf dem Sensor, daran muss ich mich noch gewöhnen. Man kann über die Film-Ära sagen, was man will, aber man hatte bei jeder Belichtung einen nagelneuen 20MP-Sensor. Hm. Irgendwie bekomme ich gerade Lust, eine meiner alten Nikons herauszukramen ... soll ja auch ganz passable neue Filme geben ...
Und ja: auf vielen Bildern ist ein Haar auf dem Sensor, daran muss ich mich noch gewöhnen. Man kann über die Film-Ära sagen, was man will, aber man hatte bei jeder Belichtung einen nagelneuen 20MP-Sensor. Hm. Irgendwie bekomme ich gerade Lust, eine meiner alten Nikons herauszukramen ... soll ja auch ganz passable neue Filme geben ...
Montag, 14. September 2009
Ein paar Turbolinks ...
... auf die Schnelle. Alles dabei, von echten Albernheiten bis zu brauchbaren Bastelanleitungen.
- Die 10 albernsten Kugelschreiber
- Nicht albern, sondern echt sinnvoll: Bauanleitung für eine Bierzapfanlage (hui, was wird mein Ehegespons dazu sagen?!)
- Die Vertiefung einer Theorie über chinesische Bauern, die Helikopter und U-Boote bauen, aus Material, das halt grad zur Hand ist
- Es empfiehlt sich eh´, diesen Blog in der Leseliste zu haben, denn da gibt es noch ziemlich viele Albernheiten, wie der Trekkie-Hund, ein pinkelndes USB-Gadget oder Dosenfleisch für echte Männer
Donnerstag, 10. September 2009
Die 10 schönsten Autos aller Zeiten
Viele werden sich wundern, dass allein vier Alfa Romeo in meiner Top-10-Liste sind. Mich (und Leute, die mich kennen) wundert eher, dass es nur vier sind. Kann man mal sehen :)
Citroën DS
Ich würde mal sagen, mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine da. Absolut unerreicht - da muss man eigentlich nichts dazu schreiben. Nur, dass ich mich nicht zwischen der Version mit den runden Scheinwerfern und der mit ovalenScheinwerfern entscheiden kann.
Alfa Romeo 156
Fehlerlos gestaltet, Trendsetter für mehr Mut zur Historie. Erst danach trauten sich auch die Traditionsmarken (wieder), Kühlergrill zu zeigen. Nebenbei auch mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Und nein: alle Kumpels mit 3er oder A4 hatten auch nicht weniger Pannen.
Audi 100 C3
Hä?! Was hat der hier verloren? Ich finde den einfach rundum gelungen, absolut fehlerlos gestaltet, schnörkellos, stilprägend, sogar für eine komplette Generation amerikanischer Strassenkreuzer. Ist der Prototyp der modernen oberen Mittelklasse, wie es der Ford Sierra für die "Beamtenmittelklasse" war.
Maserati Quattroporte
Erst nach der Vorstellung dieses Wagens konnte man sich auch einen viersitzigen Porsche vorstellen. Umso schlimmer, dass die Zuffenhausener es dann so versaut haben. Jedenfalls: sollte ich wider Erwarten noch irgendwann Vorstandsvorsitzender werde, wird das mein Wägelchen ...
Alfa Romeo 1600 Spider Duetto
Die erste Interpretation mit dem runden Popo, kein Vergleich zu den Schändungen, die dieser Wagen in den folgenden Facelifts über sich ergehen lassen musste. Erst die letzte Version war wieder halbwegs brauchbar.
Fiat 500
Wenn es ein Auto mit Seele gibt, ist es dieses. Die Kugel entlockt einem einfach ein Grinsen. Natürlich das Original und nicht das neue Retro-Modell. Das ist zwar auch ganz nett, aber kein Vergleich mit einem echten "Luigi".
Porsche 356 Speedster
Allein für das Heck muss man ihn lieben. In schwarz und glänzend kommt er schon ziemlich cool. Warum können die das heute nicht mehr? Vielleicht bauen die als Volkswagens zehnte Marke ja wieder coole Autos.
Alfa Romeo 8C
So sauber und konsequent hat kein anderer das Thema "Rundungen" interpretiert. Der Archetyp des italienischen Mittelmotor-Sportwagens. Umso bewundernswerter: normalerweise sind es die Klassiker, die nie erreicht werden.
Ferrari Testarossa
Der neuere. Gut, aus manchen Blickwinkel sieht er plumper aus als aus anderen. Ich vermute, in erster Linie hat er es aus sentimentalen Gründen in die Top-10 geschafft. Miami Vice und so :)
Alfa Romeo GT (Bertone)
So niedlich waren ausgewachsene Coupes mal. Ein Audi A5 ist zwar auch nett anzuschauen, wiegt aber genau 4,63 mal soviel wie diese leichtfüßige Bella, zumindest gefühlt Auf Landstrassen noch mehr.
Citroën DS
Ich würde mal sagen, mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine da. Absolut unerreicht - da muss man eigentlich nichts dazu schreiben. Nur, dass ich mich nicht zwischen der Version mit den runden Scheinwerfern und der mit ovalenScheinwerfern entscheiden kann.
Alfa Romeo 156
Fehlerlos gestaltet, Trendsetter für mehr Mut zur Historie. Erst danach trauten sich auch die Traditionsmarken (wieder), Kühlergrill zu zeigen. Nebenbei auch mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Und nein: alle Kumpels mit 3er oder A4 hatten auch nicht weniger Pannen.
Audi 100 C3
Hä?! Was hat der hier verloren? Ich finde den einfach rundum gelungen, absolut fehlerlos gestaltet, schnörkellos, stilprägend, sogar für eine komplette Generation amerikanischer Strassenkreuzer. Ist der Prototyp der modernen oberen Mittelklasse, wie es der Ford Sierra für die "Beamtenmittelklasse" war.
Maserati Quattroporte
Erst nach der Vorstellung dieses Wagens konnte man sich auch einen viersitzigen Porsche vorstellen. Umso schlimmer, dass die Zuffenhausener es dann so versaut haben. Jedenfalls: sollte ich wider Erwarten noch irgendwann Vorstandsvorsitzender werde, wird das mein Wägelchen ...
Alfa Romeo 1600 Spider Duetto
Die erste Interpretation mit dem runden Popo, kein Vergleich zu den Schändungen, die dieser Wagen in den folgenden Facelifts über sich ergehen lassen musste. Erst die letzte Version war wieder halbwegs brauchbar.
Fiat 500
Wenn es ein Auto mit Seele gibt, ist es dieses. Die Kugel entlockt einem einfach ein Grinsen. Natürlich das Original und nicht das neue Retro-Modell. Das ist zwar auch ganz nett, aber kein Vergleich mit einem echten "Luigi".
Porsche 356 Speedster
Allein für das Heck muss man ihn lieben. In schwarz und glänzend kommt er schon ziemlich cool. Warum können die das heute nicht mehr? Vielleicht bauen die als Volkswagens zehnte Marke ja wieder coole Autos.
Alfa Romeo 8C
So sauber und konsequent hat kein anderer das Thema "Rundungen" interpretiert. Der Archetyp des italienischen Mittelmotor-Sportwagens. Umso bewundernswerter: normalerweise sind es die Klassiker, die nie erreicht werden.
Ferrari Testarossa
Der neuere. Gut, aus manchen Blickwinkel sieht er plumper aus als aus anderen. Ich vermute, in erster Linie hat er es aus sentimentalen Gründen in die Top-10 geschafft. Miami Vice und so :)
Alfa Romeo GT (Bertone)
So niedlich waren ausgewachsene Coupes mal. Ein Audi A5 ist zwar auch nett anzuschauen, wiegt aber genau 4,63 mal soviel wie diese leichtfüßige Bella, zumindest gefühlt Auf Landstrassen noch mehr.
Nicht ganz geschafft haben es
- NSU Ro 80 (das oft strapazierte: "seiner Zeit weit voraus")
- Audi Quattro (der ganz normale Ur-Typ)
- Ford Sierra
- Ferrari 328
- Lancia Fulvia
- NSU Prinz
- Opel Kadett B Limousine
Mitsubishis Familiengesicht
Nahezu unbeachtet von der deutschen Autopresse hat sich Mitsubishi wohl ein "echtes" Familiengesicht zugelegt. Während man vorher immer versucht hat, mitteleuropäisches Design zu imitieren und manchmal sogar ganz gelungene BMW-Kopien zustandegebracht hat, könnte das Gesicht des Lancer ein wenig Eigenständigkeit darstellen. Weniger überzeugt das aufgerissene Maul beim Colt: der ist einfach zu ... knubbelig.
Montag, 7. September 2009
Bundestagswahl: die vier wichtigsten Linktipps ;)
Die Wahl ist ja nun wirklich bald, und die Dramatis Personae machen es uns nicht wirklich einfach: die einen machen Wahlkampf, und keiner hört zu, die anderen machen keinen Wahlkampf und sitzen es irgendwie aus (allein dafür gehört Madame eigentlich abgewählt ...) und wieder andere brüllen eigenartige Parolen ins Land, die auch keiner recht versteht. Was oft vergessen wird: an der Basis gibt es sie noch, die Engagierten, Kämpfer, die Überzeugten, Glaubwürdigen ... da habe ich bei fast allen Parteien welche gefunden, die ich persönlich fast wählen würde (ausgenommen jeweils, ihr wisst schon, welche Farbe hinten herauskommt, wenn man alle anderen Farben zuammenrührt ...).
Wer ihn noch nicht hat: der Link zum Wahl-O-Mat; bei mir gab es ein durchwachsenes, wenngleich nicht völlig unerwartetes Ergebnis: fast gleichauf FDP, Piraten und Grüne, im Mittelfeld die zwei "großen", dann lange nichts, dann LINKE - und die NPD habe ich erst gar nicht antreten lassen.
Abgeordnetenwatch hat erst heute eine Art Wahl-O-Mat für einzelne Abgeordnete gestartet - ganz interessant, aber ich bin nicht sicher, wie genau das Dingens ist und woher die konkreten Antworten stammen. Ich bin nämlich nicht ganz sicher, ob "mein" CSU-Abgeordneter wirklich kein Problem mit Stammzellenforschung.
Gerade per Google gefunden: eine Art Twitter-Radar für Parteien und einzelne Politiker unter der Domain wahl.de. Auch andere Social-Media-Aktivitäten werden erfasst, aber Twitter ist schon die Hauptquelle. Spart viel Sucharbeit! Gar nicht uncool (@Boris: lass´ uns sowas für Banken bauen, was meinst Du?)
Nachzügler am 8.89.2009:
Tante Google hat jetzt auch etwas, was auf den ersten Blick recht interessant aussieht. Basieren tut das ganze auf dem bekannten Google insights, also letztlich auf einer normalisierten Sicht auf die Zahl der Suchvorgänge zu den jeweiligen Parteien und Kandidaten. Als zusätzliche Spielerei, um den "Buzz" zu verfolgen ganz nett ...
So, und welche Ausrede gibt es jetzt noch, nicht wählen zu gehen?
Nachzügler am 8.89.2009:
So, und welche Ausrede gibt es jetzt noch, nicht wählen zu gehen?
Mittwoch, 2. September 2009
Golden Age Comic Books
Jedenfalls: Golden Age war das, wo auf der einen Seite so Sachen waren wie: "Oh nein, Robin, der Bat-Vac ist ausgefallen, jetzt sind wir Pinguins Schirmwaffe schutzlos ausgeliefert!" und auf der anderen Seite Genialitäten wie den Spirit vonWill Eisner. Ich mag beides :)
Dienstag, 1. September 2009
Parteien im Web-Check: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Na, das geht ja schon mal gut los: während man sich bei den anderen nur ein Akronym merken muss oder zumindest ein Wort ohne Umlaut, haben es die Bündnis90dieGrünen hart. Wobei ich immerhin gleich auf Anhieb getroffen habe mit www.gruene.de (war/ist das Bündnis 90 da nicht sauer?!). Geht mal nicht in die Wertung ein, dafür können se ja nun mal nix. Auch Inhalte bleiben aussen vor, da gibt es zum Beispiel bei Golem etwas zu lesen.
Ein fettes, durchgestrichenes Hakenkreuz oder ein bananenfarbiges Fass dort, wo auf nomalen Portalen die teuren Anzeigen sind. Auf Anhieb fällt es schwer, eine Ordnung auszumachen - wenngleich eine da ist. Der oberste Block trägt das Logo, eine prominente und breite Suchmaske (gut so!) und einen markigen Sinnspruch, Claim auf neudeutsch. Durch die Schattierung und die Struktur im Claim wirkt die ganze Website etwas ... schmutzig, positiv formuliert würde man wohl "Grunge-Design" sagen. Darunter sausen aktuelle Themen Flash-animiert durchs Bild, ein wenig zu hektisch, für meinen Geschmack. Dann erst, so hat man den Eindruck, geht die Website erst richtig los, ist so etwas wie eine Navigation zu bemerken. Irgendwie hat man das Gefühl schlechter Platzausnutzung.
Bis auf die andere Anordnung ist aber dann gar nicht soviel anders als bei der Konkurrenz: ein (hier bescheidener ausgeführter) Bereich für die Stimmung, einer für aktuelle Themen, einer für Aktionen und viele bunte Bilder. Etwas ruhiger wird es erst auf der dritten Ebene, aber auch hier sind neben dem Text viel zu viele bunte Bilder, die wie Banner wirken und um Aufmerksamkeit heischen. Vielleicht werde ich alt, aber ich überfordert das ganz ehrlich: too much!
Formal habe ich zu bekritteln, dass die Inhalte, die den Unterschied zwischen zwei beliebigen Seiten ausmachen, manchmal einfach untergehen. Man klickt, auf den ersten Blick ist alles gleich (haufenweise bunte Bilder im rechten Bereich), nur gaaaanz links ändert sich der Text. Mag auch mit meiner Marotte zu tun haben, dass ich den Browser auf Vollbild habe und die Website ganz links "pappt".
Versöhnen tut mich dann wieder die Mini-Sitemap nach Art einiger Blogs als "Fußzeile". Damit können auch alte Knacker wie ich mit kurzer Aufmerksamkeits-Spanne etwas anfangen.
Keine vollmundigen Logos, dafür eine Art Lifestream, in dem auch die Twitter-Feeds der Partei auftauchen. Dort tendenziell eher besser als bei den anderen: 60 Tweets (seit Ende Juli), viele Antworten auf Fragen (es wird also nicht nur gesendet), 751 Follower (soviel wie die CSU ...) und immerhin 1.005 Verfolgte - Respekt. Randnotiz: in der Liste der Follower habe ich @gruene_piraten gefunden - wie das wohl zusammengeht?
In mancherlei Hinsicht wirkt der Auftritt zusammengeschustert, als wären viele Ideen, die eigentlich nicht zusammengehen unbedingt zusammengehend gemacht worden. Vielleicht spiegelt das die Absicht der Macher wider, Vielfalt zu zeigen. Oder es musste halt viele Leute gefragt werden, was "drauf" soll. Immerhin hat es für einen Grafiker gereicht, der dem ganzen Wust immerhin den Anschein einer einheitlichen Grafiksprache gibt.
Ich bin wohl einfach zu alt für den Scheiß ...
[caption id="attachment_1125" align="alignleft" width="280" caption="Peterchen-Rating: 2 von 5 (naja)"]
[/caption]
Der erste Eindruck
Bis auf die andere Anordnung ist aber dann gar nicht soviel anders als bei der Konkurrenz: ein (hier bescheidener ausgeführter) Bereich für die Stimmung, einer für aktuelle Themen, einer für Aktionen und viele bunte Bilder. Etwas ruhiger wird es erst auf der dritten Ebene, aber auch hier sind neben dem Text viel zu viele bunte Bilder, die wie Banner wirken und um Aufmerksamkeit heischen. Vielleicht werde ich alt, aber ich überfordert das ganz ehrlich: too much!
Formal habe ich zu bekritteln, dass die Inhalte, die den Unterschied zwischen zwei beliebigen Seiten ausmachen, manchmal einfach untergehen. Man klickt, auf den ersten Blick ist alles gleich (haufenweise bunte Bilder im rechten Bereich), nur gaaaanz links ändert sich der Text. Mag auch mit meiner Marotte zu tun haben, dass ich den Browser auf Vollbild habe und die Website ganz links "pappt".
Versöhnen tut mich dann wieder die Mini-Sitemap nach Art einiger Blogs als "Fußzeile". Damit können auch alte Knacker wie ich mit kurzer Aufmerksamkeits-Spanne etwas anfangen.
Social-Media-Kram
Basisdemokratie?
In mancherlei Hinsicht wirkt der Auftritt zusammengeschustert, als wären viele Ideen, die eigentlich nicht zusammengehen unbedingt zusammengehend gemacht worden. Vielleicht spiegelt das die Absicht der Macher wider, Vielfalt zu zeigen. Oder es musste halt viele Leute gefragt werden, was "drauf" soll. Immerhin hat es für einen Grafiker gereicht, der dem ganzen Wust immerhin den Anschein einer einheitlichen Grafiksprache gibt.
Das gefürchtete Peterchen-Ranking
Ich bin wohl einfach zu alt für den Scheiß ...
[caption id="attachment_1125" align="alignleft" width="280" caption="Peterchen-Rating: 2 von 5 (naja)"]
Neuer Internet-Auftritt der FTD
Mit der Kenntnis des Akronyms FTD zeigt der moderne Businesskasper, dass er zum Kreis der Eingeweihten gehört. Seit gestern erstrahlt die Website der Financial Times Deutschland in neuem Glanz. Deswegen schiebe ich mal einen kurzen Veriss ein.
Wirkt zwar moderner, aber weniger aufgeräumt. Man hat endlich auf die letzten Reste von Schattenwürfen und 3D-Effekten verzichtet. Bis auf einen: den Hintergrund bildet eine feine Struktur, die wohl Papier darstellen soll, diese Vermutung stütze ich auch darauf, dass oben, rechts und unten ein Papierstapel wie von einer aufgeschlagenen Zeitung angedeutet ist. Das ist so albern, dass ich mich frage, wer da zu prügeln ist: der Webdesigner, dem die Phantasie durchgegangen ist, oder der Entscheider, der am liebsten sowieso das Internet ausdrucken möchte.
Die Anordnung der einzelnen Blöcke folgt keinem erkennbaren Raster und wirkt völlig unmotiviert, unsymetrisch und unausgewogen. Immerhin ist alles wichtige da, eine prominente Suchfunktion (gut), unmotivierte Links auf irgendwelche Schwerpunkte, Tools und Produkte (WTF?!) und ein in meinen Augen recht gelungener Schnelleinstieg: die Möglichkeit, die quasi nach Wunsch oder Nutzungsprofil die Aufmachung der Startseite zu wählen, finde ich gar nicht mal schlecht: es gibt ein "klassisches" Portal, eine Nachrichtenliste für "Schnellleser", eine Liste aller Meinungen und Kommentare für Diskussionswütige und eine Sicht für Bildlekucker.
Darunter eine Menüleiste, die alle Ressorts zügig erschliesst, wenngleich ich diese Flyout-Dinger eigentlich nicht so mag, aber das ist Geschmackssache. Warum die Navigation nicht horizontal und vertikal zwischen den beiden Linien zentriert ist, wissen nur die Götter des Webdesigns, motiviert wirkt das jedenfalls nicht, sondern hingeschustert.
Hier wird es ein bischen besser, was die Gestaltung angeht. Gut finde ich, dass man nicht der Versuchung erlegen ist, den lachsfarbenen Hintergund für Text zu verwenden. Man kann Sternchenbewertungen machen - gähn. Neben der Schlagzeile ist ein kleines Symbol, mit dem man sich den Artikel merken kann. Sicherlich nett für Leute, die nicht mit RSS arbeiten und nur die FTD "konsumieren" - und wohl genau deswegen an der Kernzielgruppe vorbei, schätze ich. Ansonsten folgt die FTD dem Trend, den Artikel nach links zu packen und rechts eine dicke Randspalte vollzukramen. Auf dem Breitbildmonitor finde ich das eher lästig, auf einem mobilen Gerät, das die Darstellung nicht anpasst, wohl eher gut. Was ich noch gerade bemerke: ich habe auf Internet-Explorer gewechselt, weil ich kucken wollte, ob der Kopf da besser aussieht - tut er nicht. Aber: da ist rechts noch eine dritte Inhaltsspalte, die der Firefox einfach unterschlägt - unter anderem ist da der tägliche Alex-Strip drin! Ich hatte mich schoin gewundert, dass da rechts noch soviel Platz ist ... wow, hat man da nicht getestet? In meinen Statistiken ist FF3.5 gerade mal mit 35 % der häufigste Browser ...
Im Ernst: das ist richtig schlecht geworden. Der eine Daumen für die wenigen brauchbaren Usability-Ansätze und die Schnell-Einstiege.
[caption id="attachment_1124" align="alignleft" width="280" caption="Peterchen-Rating: 1 von 5 (fail)"]
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Erster Eindruck
Der "Kopf"
Darunter eine Menüleiste, die alle Ressorts zügig erschliesst, wenngleich ich diese Flyout-Dinger eigentlich nicht so mag, aber das ist Geschmackssache. Warum die Navigation nicht horizontal und vertikal zwischen den beiden Linien zentriert ist, wissen nur die Götter des Webdesigns, motiviert wirkt das jedenfalls nicht, sondern hingeschustert.
Der "Body"
Das vernichtende Urteil
Im Ernst: das ist richtig schlecht geworden. Der eine Daumen für die wenigen brauchbaren Usability-Ansätze und die Schnell-Einstiege.
[caption id="attachment_1124" align="alignleft" width="280" caption="Peterchen-Rating: 1 von 5 (fail)"]
Montag, 31. August 2009
Parteien im Web-Check: CSU
Über die Albernheit, mich überhaupt mit zwei Web-Auftritten auseinandersetzen zu müssen, habe ich ja bei der CDU schon geschrieben. Wenn ich mir das Geplänkel zwischen Angie und Horst der letzten Tage so durch den Kopf gehen lasse, bin ich gerne bereit zuzugeben, dass die Teilung auch psychologische Vorteile haben könnte, so in der Art "guter Cop - böser Cop" ... aber das ist ja nicht das Thema hier. Für Neulinge: das geht hier recht zwanglos ab, es geht einzig allein um meine Meinung - und die verstösst gerne mal gegen Lehr-Meinungen.
Aufgeräumt. Sauber. Ordentlich. Zuviel Horst am Anfang. Ansonsten kommen Menschen nur als Staffage vor, einmal als "halt-notgedrungen-auch-da-Gewusel" im Bundestag und einmal als glückliche Stock-Image-Familie (wobei er schon ein arg zerknittertes Hemd hat, vielleicht doch kein Stock-Image ...). Obwohl der prominente Bereich in der Mitte mit Flash gemacht wurde, ist er statisch, bleibt einfach bei Horst stehen. Dass man dies auch dezent-dynamisch hinbekommt, haben die politischen Gegner und Freunde bewiesen.
Gut gefällt mir auf den ersten Blick die linke Navigation, da sie textlich ein wenig vom Einheitsbrei abweicht. Beim zweiten Durchlauf bleibt hängen "Unser ... Unser ...Unser" - das ist wie "Meins-Meins-Meins" bei diesen Zeichentrick-Möwen. Ich würde das nochmal überdenken ... klar, Selbstbewusstsein, und so. Aber man kann es auch übertreiben.
Mein Blick schweift nach unten: löblich der ganze Social-Media-Kram, genauso angeordnet wie bei der SPD in dezentem Grau-auf-Grau.Ein kurzer Blick in den Twitter-Stream: 392 Tweeds, was ordentlich ist (wenn man es noch nicht so lange macht, jedenfalls ...), 529 Follower, was für eine Partei zur Bundestagswahl, nun ja, nicht sooo besonders ist, und 21 "Verfolgte", was auch bei viel gutem Willen unterirdisch ist. Die CSU wäre gut beraten gewesen, es lieber gleich bleiben zu lassen, das mit diesem Twitter-Kram.
Die RSS-Funktion ist durchwachsen - auf vielen Seiten ist zwar ein CMS-generierter Button vorhanden, meist ist aber der Feed dann leer. Was fehlt, ist eine redaktionelle Übersicht über die angebotenen Feeds.
Vor Anglizismen hat man hier weniger Angst, die Sitemap, das Mediencenter, CSUnity .. flutscht alles ganz leicht von der Feder.
Oben sind zwei Buttons, die irgendetwas mit Barrierefreiheit zu tun haben könnten. Der eine stellt tatsächlich den ziemlich dunkelgrauen Text auf schwarz, der andere soll wohl die Schriftgröße ändern, was er bei mir aber nicht tut. Wie gesagt, das hier ist kein fairer Test, deswegen werde ich jetzt nicht kucken, ob es bei irgendeinem anderen Browser geht.
csu.de - ist der Link auf die Startseite. Sollte man auch hinschreiben, mit diesem neumodischen title-Attribut, denn es könnte ja auch der Konservativ-Auftritt dahinterstecken, wie bei CDU und SPD ...
Man kann sich anmelden - wozu? Keine Ahnung. Vielleicht zu dem CSUnity-Zeug, was immer das auch sein mag. Mal mit der Maus drüber - ach, die Kollegen Webdesigner wissen ja, wie man ein title-Attribut befüllt?! Warum tun sie es dann nicht überall? Ein Online-Stammtisch der CSU - huiuiui! Wenn das nicht Synthese aus klassich und modern ist - Laptop und Lederhosen im Web-2.0-Zeitalter!
Auf den Unterseiten eine eigenartige Navigation und Schlagwörter in Gestalt einer Tag-Cloud. Die sich nur auf die jeweilige Seite beziehen. Ich bin mir selber noch nicht ganz schlüssig, ob das eine genial gute oder eine saudumme Idee ist, tendiere aber zu letzterem. Wobei: wenn die Tags konsequent vergeben werden würden (was sie nicht werden), könnte das Ding als Hilfe für Querleser dienen ... ne, ich entscheide mich für saudumm.
Immerhin deutet der Abbinder darauf hin, dass Mitglieder der CSUinity Artikel kommentieren können, wenngleich nicht alle. Beim Durchklicken habe ich auch keine Seite gefunden, bei der ein Kommentar gewesen wäre, vielleicht sehen die auch nur Stammtisch-Mitglieder.
Vor der Wertung noch kurz der Hinweis (bei keinem Web-Check nötiger als hier): ein positives Urteil nicht bedeutet, dass ich die Partei wähle ...
Jedenfalls: fängt stark an (erster Eindruck) und versaut es in den Details. Ich kann es mir nicht verkneifen: wie der Auftritt auf der politischen Bühne.
Aaalso: der erste Eindruck
Unser!
Social-Media-Kram
Mein Blick schweift nach unten: löblich der ganze Social-Media-Kram, genauso angeordnet wie bei der SPD in dezentem Grau-auf-Grau.Ein kurzer Blick in den Twitter-Stream: 392 Tweeds, was ordentlich ist (wenn man es noch nicht so lange macht, jedenfalls ...), 529 Follower, was für eine Partei zur Bundestagswahl, nun ja, nicht sooo besonders ist, und 21 "Verfolgte", was auch bei viel gutem Willen unterirdisch ist. Die CSU wäre gut beraten gewesen, es lieber gleich bleiben zu lassen, das mit diesem Twitter-Kram.
Die RSS-Funktion ist durchwachsen - auf vielen Seiten ist zwar ein CMS-generierter Button vorhanden, meist ist aber der Feed dann leer. Was fehlt, ist eine redaktionelle Übersicht über die angebotenen Feeds.
Kruschtel-Gemecker
Vor Anglizismen hat man hier weniger Angst, die Sitemap, das Mediencenter, CSUnity .. flutscht alles ganz leicht von der Feder.
csu.de - ist der Link auf die Startseite. Sollte man auch hinschreiben, mit diesem neumodischen title-Attribut, denn es könnte ja auch der Konservativ-Auftritt dahinterstecken, wie bei CDU und SPD ...
Man kann sich anmelden - wozu? Keine Ahnung. Vielleicht zu dem CSUnity-Zeug, was immer das auch sein mag. Mal mit der Maus drüber - ach, die Kollegen Webdesigner wissen ja, wie man ein title-Attribut befüllt?! Warum tun sie es dann nicht überall? Ein Online-Stammtisch der CSU - huiuiui! Wenn das nicht Synthese aus klassich und modern ist - Laptop und Lederhosen im Web-2.0-Zeitalter!
Immerhin deutet der Abbinder darauf hin, dass Mitglieder der CSUinity Artikel kommentieren können, wenngleich nicht alle. Beim Durchklicken habe ich auch keine Seite gefunden, bei der ein Kommentar gewesen wäre, vielleicht sehen die auch nur Stammtisch-Mitglieder.
Das gefürchtete Peterchen-Ranking
Vor der Wertung noch kurz der Hinweis (bei keinem Web-Check nötiger als hier): ein positives Urteil nicht bedeutet, dass ich die Partei wähle ...
Jedenfalls: fängt stark an (erster Eindruck) und versaut es in den Details. Ich kann es mir nicht verkneifen: wie der Auftritt auf der politischen Bühne.
Freitag, 28. August 2009
Der Günter Kießling ist gestorben ...
Ich kann mich nur diffus erinnern, dass da ein Skandal war (ich war damals 13). Aus heutiger Sicht fast schon ein Rätsel, warum jemand aufgrund seiner Homosexualität aus einem hohen Amt geworfen wurde. Dabei war er es ja wohl noch nicht mal. Heute würde man doch einfach sagen: na und?
Donnerstag, 27. August 2009
Warum ich Apple nicht mag.
Aber:
- Apple steuert auf ein fieses Monopol zu. Verschmähte Google Voice-Apps: Anruf aus Cupertino sorgt für Gänsehaut
- Wo immer das Monopol bedroht ist, wehrt sich Apple mit allen fairen und unfairen Mitteln, mit Klauen, Zähnen und (Pseudo-)Patenten. Ohne fremde Patente zu respektieren, und wenn man ein fremdes Patent zur Kenntis nimmt, dann nur mit Klagen, bis dem Patent-Inhaber die Luft ausgeht.
- Apple zockt Musikkäufer ab. Mal ehrlich: das Zeug aus dem iTunes-Store ist doch heillos überteuert. Als eine CD zehn Euro gekostet hat, war da ja immerhin ein Stück Plastik mit Papier und noch mehr Plastik drumherum herzustellen und durch die Gegend zu schippern. Da sind 99 Cents für eine virtuelle Ware, die ich nicht mal uneingeschränkt benutzen darf, einfach eine Frechheit. Irgendwo im Netz habe ich mal eine kreative, wenngleich etwas anarchische Methode der Gegenwehr gelesen: die Musik irgendwo piratenmäßig herunterladen und der Band anonym Briefmarken im Gegenwert von zwei Euro schicken - da haben alle was davon.
- Um noch ein paar Buzzwords zu strapazieren: Apple ist verdammt Closed-Source, Old-School und nutzt Web 2.0 nur dafür, noch mehr Kohle zu verdienen. Gegen letzteres ist eigentlich nichts einzuwenden, aber wie bei Ackermanns 25 % Umsatzrendite habe ich halt bei Apple immer das Gefühl, dass es unanständig viel ist, weil am anderen Ende der virtuellen Ladentheke Leute abgezockt werden. Immerhin so elegant, dass es die wenigsten davon merken - was auch eine Leistung ist.
- Ist noch gar nicht so lange her, da hat es der vermeintliche Liebling der Alternativen mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit nicht so genau genommen, zumindest, soweit es Greenpeace betraf. Mittlerweile haben die wohl aufgeholt, aber ich bin davon überzeugt, dass dies nur aufgrund von Marktstudien geschehen ist, die einen Umsatzeinbruch bei der Kernzielgruppen prognostiziert haben, wenn man nicht "grüner" wird.
Noch ein paar Links:
- Patent-, Copyright- und Monopolklagen - Apple kriegt Ärger
- Spasseshalber mal www.apple-hasser.de eingeben - hat Apple kassiert - wobei ich das jetzt aber verstehe, das ist eine klare Merkenrechtsverletzung.
- Ähnlich gelagert, aber erfolgreicher: crApple.de. Hier gefällt mir zum Beispiel der hier recht gut.
- Und noch der Apple-Hass-Thread im Hacker-Forum
Altes hier im Blog zu Apple:
Parteien im Web-Check: CDU
Die Themenstellung zwingt mich, mir Gedanken zu machen, welche Website ich mir anschaue: die der CDU? Die der CSU? Oder gibt es so etwas wie eine gemeinsame Wahlkampfseite? Mal schauen, was Tante Google sagt: Ahja, eine
Hier ist von der Wahl wenig bis gar nix zu merken. Klassisches, unaufgeregtes Portal, gestalterisch halbwegs auf der Höhe. Man könnte vielleicht an der einen oder anderen Stelle dem Auge ein wenig Weißraum zur Erholung gönnen. Ein bisserl Social-Media-Zeugs in Form des Podcasts "iKauder". Das ist fast schon witzig. Und eine Wortwolke! Dass eine konservative Partei auf den Anglizismus "Tag-Cloud" verzichten mag, sei verziehen (wenn ich ehrlich bin, regt mich der Begriff [und einige andere] auch langsam auf).
Da hier der Wahlkampf offensichtlich nicht stattfindet, muss ich wohl oder übel noch zwei Websites anschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch politische Partner und Gegner der Union nervt, sich immer mit zwei Positionen, Aussagen, Personen, Parteichefs ... herumzuschlagen. Wird vielleicht Zeit, den bayerischen Sonderweg irgendwann aufzugeben. Kostet ja auch alles Geld, nä? Jedenfalls: heute die CDU, morgen die CSU, einverstanden? So oder so gibt es hier nur Meckereien zur Website, zu den Inhalten kann man hier bei Golem lesen.
... hoppla! Ein Klon der SPD (oder andersherum, tut nichts zur Sache, wer von wem abgekuckt hat), ein bisserl bunter und die Banner anders angeordnet, aber fast die gleiche Informationsarchitektur. Wirkt aber subjektiv auf mich ein wenig aufgeräumter. Die Navigation ist hier rechts, wohl um die plakativen Bildmotive wirken zu lassen. Sie reagiert unnötig hektisch bei Mausberührung, wenn sich unter einem Hauptpunkt Unterpunkte verstecken. Da dies nicht bei jedem Hauptpunkt der Fall ist, erschließt sich das Konzept nicht gleich und verwirrt anfangs: mal passiert was bei Mausberührung, mal nicht.
Was ich eher weniger mag (ist aber ein häufiger "Fehler"): Wenn Zielgruppen mit dem Holzhammer angesprochen werden, also direkt mit dem Wort "Zielgruppe". Das Wort sollte im Fachjargon der Marketingfuzzis bleiben (und eigentlich auch dort langsam aussterben) und hat in der Kommunikation mit dem Endkunden nichts verloren.
Von Social-Media-Feigenblättern ist auf der Websites auch auf den zweiten Blick nichts zu sehen. Das wird in die Wertung nicht einfließen, denn im Zweifel ist es wohl konsequenter darauf zu verzichten, als es zwar anzubieten, aber letzlich keine Ahnung davon zu haben. Die Parteien, die den Twitter-Kram auf zwar der Homepage haben, müssen jedenfalls auch erst den Beweis antreten, dass sie es draufhaben.
Ha! Auch die Schwarzen haben zwei Websites: die altmodische klassischeVersion wird aber besser getarnt als bei den Sozen: hier heißt die moderne Version "Kampagnen-Website" und die klassische ist die "Parteiseite". Was mir im Vergleich zur SPD fehlt, ist eine "richtige" Navigation, aber da bin ich vielleicht nur altmodisch. Was besser ist: das Farbklima wirkt auf mich aufgeräumter und wärmer. Insgesamt nehmen sie sich nichts.
Naja, zieht keine Wurst vom Teller.
Website der gemeinsamen Bundestagsfraktion
Hier ist von der Wahl wenig bis gar nix zu merken. Klassisches, unaufgeregtes Portal, gestalterisch halbwegs auf der Höhe. Man könnte vielleicht an der einen oder anderen Stelle dem Auge ein wenig Weißraum zur Erholung gönnen. Ein bisserl Social-Media-Zeugs in Form des Podcasts "iKauder". Das ist fast schon witzig. Und eine Wortwolke! Dass eine konservative Partei auf den Anglizismus "Tag-Cloud" verzichten mag, sei verziehen (wenn ich ehrlich bin, regt mich der Begriff [und einige andere] auch langsam auf).
Da hier der Wahlkampf offensichtlich nicht stattfindet, muss ich wohl oder übel noch zwei Websites anschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch politische Partner und Gegner der Union nervt, sich immer mit zwei Positionen, Aussagen, Personen, Parteichefs ... herumzuschlagen. Wird vielleicht Zeit, den bayerischen Sonderweg irgendwann aufzugeben. Kostet ja auch alles Geld, nä? Jedenfalls: heute die CDU, morgen die CSU, einverstanden? So oder so gibt es hier nur Meckereien zur Website, zu den Inhalten kann man hier bei Golem lesen.
Die CDU
Von Social-Media-Feigenblättern ist auf der Websites auch auf den zweiten Blick nichts zu sehen. Das wird in die Wertung nicht einfließen, denn im Zweifel ist es wohl konsequenter darauf zu verzichten, als es zwar anzubieten, aber letzlich keine Ahnung davon zu haben. Die Parteien, die den Twitter-Kram auf zwar der Homepage haben, müssen jedenfalls auch erst den Beweis antreten, dass sie es draufhaben.
Das gefürchtete Peterchen-Ranking
Naja, zieht keine Wurst vom Teller.
Dienstag, 25. August 2009
Es sagte: Friedrich Nietzsche
"Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."
Wow, der Spruch haut wirklich rein. Wenngleich er Fragen aufwirft ... wo sind meine tanzenden Sterne?!
Montag, 24. August 2009
Parteien im Web-Check: SPD
Einfach alles drauf: die Startseite
So geht es los: rot, knackig, markant - und man sieht, dass man als arbeitsloser Unternehmensberater nur zu einer Partei gehen muss, um seine powerpoint-reduzierten Parolen loszuwerden:Ansonsten hübsch aufgeräumt, durch den Ajax-Kram bringt man alles unter, ohne, dass es allzu verworren ist. Nicht schön, funktioniert aber halbwegs.
Wer eine "normale" Navigation sucht, kann links oben klicken, dann öffnet sich eine Art Mini-Sitemap. Von der Art, wie sie bei "normalen" Websites dieses Zuschnitts unter der Hauptcontent ist (so wie hier oder bei den Grünen). Egal, ist halt ein Effekt.Die mobile SPD
Ein bisschen weiter rechts: eine mobile Variante? Gerne doch! Bei gut gemachten Websites bieten diese eine Essenz des Hauptauftrittes, so dass ich die mobile Variante oft auch auf dem Desktop nutze, wenn wenig Zeit ist (Bahnverbindung von Aachen nach Zwickau - wer da den Desktop-Auftritt aufmacht, ist selber schuld ...).
Hier ist das ganze technisch gut gelöst, es sollte auf allen Handys passabel angezeigt werden. Inhaltlich fokussiert das tatsächlich besser als der Hauptauftritt: Social-Media ist hier schon fast ... prominent platziert.
Die alternative Startseite
Die SPD-Startseite ist in zwei Varianten verfügbar, die sich optisch und in der Benutzerführung unterscheiden, inhaltlich aber identisch sind. Die animierte Variante ist mit Ajax realisiert und benötigt zur Nutzung JavaScript sowie einen aktuellen Browser. Die alternative Startseite ist barrierefrei und macht die Inhalte über eine konventionelle Navigation zugänglich. Sie können zwischen beiden Varianten wechseln.
Wenn man das umformulieren würde, so dass es auch Nicht-Webdesigner verstehen, wäre es fast sinnvoll. Ich übersetze mal:
Die SPD-Startseite gibt es in zwei Varianten, die inhaltlich identisch sind. Die erste finden unsere Webdesigner cool, sie ist super-modern und benötigt den allerneuesten Technik-Schnick-Schnack. Für Blinde und unser Genossen-Urgestein haben wir noch eine brauchbare, aber altmodische und uncoole Variante.
Mann, ich hoffe, man hat der SPD wenigstens ein CMS verkauft, das beide Varianten automatisch erzeugt, sonst könnte man die Agentur auf Konspiration mit dem Feind verklagen und hätte mühelos Erfolg vor jedem Gericht.
So, was hammer noch .. aja: die ominöse "9"
Social-Media-Kram, musste machen, is wichtich!
<meta name="revisit-after" content="15days" >
Ach und noch ein Verwunderli: das CMS bittet Suchmaschinen, doch bitte alle 15 Tage nachzuschauen, ob es was Neues gibt. Wird da wirklich so selten gebastelt?
Das gefürchtete Peterchen-Ranking
Trotz allen Gemeckere: so richtig grottig finde ich das Ding gar nicht (die Social-Media-Kompetenz lasse ich mal aussen vor).
Donnerstag, 20. August 2009
Aha in Berlin - ein entspanntes Weizen.
Zumindest halbwegs, denn der Flieger geht dann bald. Aber schon schick. Aus der S-Bahn habe ich vorher den Bundespressestrand gesehen - kommt man da nur mit Akkreditierung rein oder heißt der nur cool?
Jedenfalls schlürfe ich jetzt ein Weissbier vom Fass, ein Schöfferhofer. Nun ja, man kann nicht alles haben.
Nachtrag, 22:58: gerade heimgekommen und betrachte den Post: woa, die Kamera vom G1 ist echt grottig.
Dienstag, 18. August 2009
Mobil bloggen ...
Ich kann einfache Textformatierungen (fett, kursiv, blockquote) vornehmen und Links setzen, einzig eine Listenfunktion fehlt mir hier.
Bilder lassen sich auch einbinden, hier hätte ich aber gerne ein paar mehr Optionen - oder die Möglichkeit, dem img-Tag eine CSS-Klasse mitzugeben.
Schön gelöst ist die Einbindung der bestehenden Kategorien, diese werden übernommen und können einfach ausgewählt werden. Die Tags muss man selber eingeben. Macht aber auch Sinn so, ausser man kann sich an eine Schreibweise nicht erinnern, da wäre dann die gewohnte Vorschlagsliste praktisch.
[caption id="attachment_1127" align="alignnone" width="280" caption="Peterchen-Rating: 4 von 5 (tut, was es soll)"]
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