Sonntag, 29. Juni 2008
Aha in Berlin, Teil 3
Manchmal denke ich, Berlin ist wie München oder Frankfurt, nur größer. Wer das Münchner Bahnhofsviertel kennt: stellt es Euch gut fünfzigmal so groß vor und ein guter Teil Berlins ist damit beschrieben. Aber dann komme ich in solche Ecken:

Da kann ich nur sagen: Aha ... sowas gibt es bei uns im Dorf jedenfalls nicht.

Da kann ich nur sagen: Aha ... sowas gibt es bei uns im Dorf jedenfalls nicht.
Aha in Berlin, Teil 2
Als gelernter und geborener Bayer schüttelt es mich hier in mehrfacher Hinsicht:- das "Deppen-Apostroph" kommt bei Frakturschrift noch dümmer als so schon
- der Hut geht einfach gar nicht - und das Hemd sieht aus, als käme er gerade vom Kroatien-Spiel.
- der gute Mann sieht so aus, als hätte der sich beim Fingerhakeln den Arm auskugeln lassen - kann das ein guter Koch sein?
- wer hat das Bier eingeschenkt?! Bierfrevel dritten Grades!
Aha in Berlin, Teil 1
Samstag, 28. Juni 2008
Firefox 3
Ich habe es ja schon einige Zeit vor mir hergeschoben, jetzt war es mal fällig. Bislang hatte ich einfach Angst um meine liebgewonnenen Erweiterungen - ich bin da vom Umstieg von Version 1.xx auf 2.xx ziemlich geschädigt. Diesmal habe ich vorab geprüft (händisch, dafür würde ich mir ein Migrationstool wünschen ...), ob zumindest die wichtigsten Add-Ons unter 3.xx laufen. Tun sie, bis auf eine Ausnahme: ich musste mit Bedauern feststellen, dass der Google-Sync-Service eingestellt wird - für FF3 gibt es schon gar keine Extension mehr. Jetzt behelfe ich mir erstmal mit Foxmarks - der aber halt wirklich nur die Bookmarks synct, nicht History, Formular- und Passwort-Eingaben. Vermutlich haben die bei Google gemerkt, dass sie sich den eigenen Bookmark-Dienst damit kanibalisieren.
Freitag, 27. Juni 2008
Kennt wer dieses Twitter-Dingens?
So, ich bin jetzt auch ein Twitterer, also einer der twittert. Ach, Ihr wisst nicht, was das ist? Ich eigentlich auch nicht so genau - macht nix, ich twitter jetzt trotzdem mal eine Zeitlang mal schauen, was es für mich tut. Mein Twitter-Name ist jedenfalls 'corticelli', wer hätte das gedacht ...
Mittwoch, 25. Juni 2008
Bevor das Spiel losgeht ...
... noch kurz eine schöne Nachricht: es geht das Gerücht, dass sich James Dyson ernsthaft mit der Entwicklung eines Elektroautos beschäftigt. Übersetzt heißt das soviel wie: es ist absehbar, dass Elektroautos gebrauchs- und mengentauglich werden. Das hat uns Dyson schon bei elektrischen Handtrocknern gezeigt - ungleich banaler, gleiches Prinzip.
Egal ...
... wer heute gewinnt, ich würde mich für beide Mannschaften und ihre Anhänger freuen. Eigentlich mag ich diese Autofanderl nicht so gerne, aber dass viele türkische Mitbürger ihr Auto je mit einer türkischen und einer deutschen Flagge verzieren, finde ich dann doch sehr bemerkenswert. Auch dass der Stern Online den Aufmacher auf türkisch textet:
Freitag, 20. Juni 2008
Upload
Ein netter, eskapistischer Roman von einem (einer? Ne, laut der Autorenwebsite ein Kerl) gewissen Cory Doctorow. Ein Name wie ein Pseudonym ... laut Klappentext ist er Schriftssteller, Journalist und Internet-Aktivist. Internet-Aktivist. Pfh ... Obwohl sich das Büchlein recht flott liest, ist die Story letztlich ein bisserl fad. Man hat schon das Gefühl, dass der Plot nur dazu dient, die tollen Ideen des Autors über die Zukunft des Internets zu transportieren. Aber nein: da ist auch nichts, jedenfalls nichts radikal neues, kein "wow", nichts wo sich nicht jeder aktive Internet-Nutzer nicht schon tausendmal gedacht hätte: "so müsste das laufen!" Wem der Klappentext gefällt, sollte sich lieber ein Buch von Stephenson, Gibson oder Sterling kaufen. Oder - wer es abseits des Maintreams mag - mal bei Amazon nach einem Autor namens Günter Hack Ausschau halten. Der Typ schreibt zwar schon seit über zehn Jahren nix mehr, war aber damals schon besser und innovativer. Hm. Auf dem Buchrücken schreibt ein gewissser Bruce Sterling ein wohlwollendes Statement, ich frage mich, ob der Knabe Geldprobleme hat ... wie alt ist "Inseln im Netz"? Gleicher Topos, ungleich besser erzählt.
Wer es trotzdem kaufen mag:
Wer es trotzdem kaufen mag:
Donnerstag, 19. Juni 2008
Wem ich es gönnen tät ...
... das wären die Niederländer. Abgesehen davon, dass sie wirklich hübsch anzuschauenden Fußball gezeigt haben, lese ich gerade, dass sie die fairste Mannschaft der Vorrunde waren.
Berlin finde ich ...
Samstag, 14. Juni 2008
Bis zu 552 Kilometer mehr ...
... pro Jahr - diese Rechnung macht ein bekannter Mineralöl-Konzern in seiner aktuellen Anzeigenkampagne auf. Hm. Mal rechnen: ich fahre rd. 25.000 Kilometer im Jahr. Bei einem Verbrauch von rd. 6 Liter auf 100 Kilometer (ja, ich bewege meine Bella recht sparsam :) wären das rund 1.500 Liter. Jetzt behaupte ich mal frech, dass der besagte Hersteller eher dem Premiumsektor zuzurechnen ist, mithin ein Liter im Jahresmittel ca. fünf Cent mehr kostet als bei der Tankstelle meines Vertrauens. Macht also 75 Euro extra zum Tanken - ca 833 Kilometer "mehr". Also ein klein wenig weiter. Moment: da ist noch ein Sternvermerk ... Bis 552 Kilometer, durchschnittlich 170 Kilometer ... ich werde wohl weiter bei der Tankstelle meines Vertrauens einschenken.
Freitag, 13. Juni 2008
Hard-Selling
Wer mal gerade keine Lust hat, dicke Wälzer über Kaltaquise oder neudeutsch "hard-selling" zu kaufen und zu lesen, möge sich eine Wiederholung von Tin Men im TV geben - da wird das recht plastisch dargestellt. Ich merke gerade, dass ich den Film gerade zum zweiten Mal sehe und ihn erst jetzt nicht mehr ganz langweilig finde (Stichwort: Komödie ohne Brüller). Wer Danny deVito und/oder Richard Dreyfuss und/oder Hot Chocolate mag, der wird den Streifen vielleicht schon beim ersten Sehen mögen - auch ohne didaktischen Effekt.
Freitag, 6. Juni 2008
Das mit dem Datenschutz ...
... ist zur Zeit ein Dauerbrenner, irgendwie überschlägt sich hier die Berichterstattung. Gerade hat die FDP-Innenexpertin Gisela Piltz herausgefunden, welches Abschiedsgeschenk die Kanzlerin der lahmen Ente aus Übersee machen möchte: Man möchte der USA im Rahmen des Kooperationssicherheitsabkommens (Mann, was für ein Wort!) Daten über Personen weitergeben, die im Verdacht stehen, künftig terroristische Straftaten zu begehen. Damit nicht genug, konkret sollen auch Angaben zur sexellen Orientierung und zu Gewerkschaftszugehörigkeit gemacht werden.
Es reizt mich schon ...
... zu sagen: ich habe es ja gleich gesagt. Aber ich gebe zu, prophetische Eingebungen taten da nicht not, da reichen Lebenserfahrung und die Kenntnis des universellen Murphy: Daten (insbesondere Vorratsdaten :) können nicht missbraucht werden, sondern sie werden missbraucht werden. Da kann man zertifizieren und regulieren wie man will. Etwas zynisch der Kommentar einiger LobbyistenInternet-Anbieter: Vielleicht sei da die Staatsmacht ihrer Aufsichtspflicht nicht ganz nachgekommen ...
Montag, 2. Juni 2008
Katzencontent
Mal wieder ein Bild vom Largo di Torre Argentina in Rom. Mal wieder der Hinweis auf die Möglichkeit, zu spenden :)Informationen und Spendenmöglichkeit auf der Website des Katzenasyls.
Berlin: manche Sachen ändern sich nie ...
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