Dienstag, 14. August 2007

Eins meiner Lieblingsgadgets: Samsung WEP 200 Bluetooth Headset

Das WEP 200 wird in einer robusten, kleinen Box aus halbdurchsichtigem Plastik aufbewahrt, welche gleichzeitig die Ladestation ist. Die Buchse für den Stecker des Ladegeräts ist im Vordergrund von Abbildung 1) zu sehen. Durch den Deckel kann man die LED sehen, wenn der Stecker angeschlossen ist: Rot im Ladebetrieb, blau, wenn der Akku voll ist.



Abbildung 1) WEP 200 Ladestation und robuster Transportbehälter

Das WEP 200 habe ich nun seit gut 1 1/2 Jahren und es hat immer klaglos funktioniert. Für meine (zugegeben unverwöhnten) Ohren ist der Klang super, bis jetzt konnte mich auch immer jeder verstehen (mit einer Ausnahme, s.u.) - so dass meine ursprüngliche Befürchtung dahingehend nicht begründet war - ist schließlich das Mikro ganz schön weit weg vom Mund ...



Abbildung 2) WEP 200 Perle in der Auster

Außerdem finde ich das Design recht gelungen - durch die extrem kleine Bauweise ist es zudem sehr unauffällig, man kommt sich damit nicht vor wie ein Borg. Gut, das hat auch wieder einen Nachteil: man vergisst manchmal, dass man es im Ohr hat ...
Ich denke mal, es dürfte eh' eines der kleinsten Headsets überhaupt sein, oder kennt jemand ein kleineres?



Abbildung 3) WEP 200 von der Seite mit Lautstärkeregler

Die Befestigung im Ohr ist genial und gelungen: Zwar lockert sich bei mir auch das WEP 200 ab und an, aber sehr viel seltener als normale "In-Ear"-Geräte. Da ich ärztlich attestierte krumme Gehörgänge habe (ok, das ist etwas vereinfacht ausgedrückt, stimmt aber echt!), gehe ich davon aus, dass "normale" Menschen eher noch weniger Probleme damit haben. Ich kann mich an zwei Gelegenheiten erinnern, dass es mir aus dem Ohr gefallen ist: beim ersten Mal hatte ich vergessen, dass ich es überhaupt noch im Ohr hatte und musste laufen, um meinen Zug noch zu erwischen. Es fiel heraus auf den rauhen Betonfussboden und ich bin mit meinen vollen 105 Kilo und Ledersohlen d'raufgelatscht. Daher die Kratzer auf der Oberseite. Abgesehen davon: kein Schaden.
Beim zweiten Mal war ich gerade in einer Telefonkonferenz (für solche Gelegenheiten hatte ich es mir ursprünglich angeschafft, wer schon mal zwei Stunden ein Handy am Ohr hatte, weiß, wovon ich spreche :). Vor mir eine nette, große Tasse Kaffee nicke ich heftig in Zustimmung eines Wortbeitrages eines Kollegen. Es kommt, wie es kommen musste: das WEP 200 verlässt mein Ohr und spielt U-Boot im Kaffee. Was soll ich sagen: ich fische es panisch heraus und frage "könnt Ihr mich noch hören?!" Yup. Sie konnten.

Spätestens seit der Kaffeestory bin ich restlos begeistert.



Abbildung 4) WEP 200 mit massiven Gebrauchsspuren

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