Donnerstag, 30. September 2010

#S21

Ich muss mich gerade tierisch über eine große Menge dummer Menschen aufregen. In meiner Twitter-Timeline verselbständigt sich im Moment eine massenhafte Reaktion auf den Polizeieinsatz in Stuttgart (#S21). Tweets über Retweets mit dem gleichen Tenor: diese bösen Polizisten, die Demokratie wird mit Füßen getreten, Bürgerkrieg ... .

Dienstag, 21. September 2010

WeTab - allen Unkenrufen zum Trotz

Die Auslieferung des WeTab hat begonnen, auch wenn viele Unken wegen der mehrfachen Verschiebung das Teil schon auf eine Ebene mit Duke Nukem gestellt haben. Einer ganz speziellen Unke möchte ich zurufen: Depp. Wenn derjenige wirklich der Social-Media-Guru ist, als der er sich geriert, kommt die Botschaft wohl an, zumal ich ihn wegen wiederholter Blöd-Tweets heute geunfollowed habe (mal ehrlich: ein Verhältnis von 3:1 bei Followern zu Following deutet für mich nicht auf einen übertriebenen gewichteten Rückkanal hin - nach dem Motto: "lauscht meine erhabenen Worte, was Ihr zu sagen habt, ist mir wurscht").

Donnerstag, 16. September 2010

Atomkraft? Mal ein paar Gedanken.

Wenn man sich meine Einstellung zur Atomkraft anschaut, ist an mir wohl ein Grüner verloren gegangen: ich bin strikt dagegen. Und zwar aus gesundem Eigeninteresse. Denn Atomkraft ist gefährlich, richtig gefährlich. Also nicht "Spiel-nicht-mit-dem-Rasiermesser-gefährlich", sondern richtig, echt und wirklich gefährlich: ein klitzekleiner menschlicher Fehler, eine einzige Materialermüdung und - schwupps - sind ziemlich viele Menschen tot und ungleich viele mehr haben ab diesem Moment keinen wirklichen Spaß mehr.

Freitag, 10. September 2010

Wochenrechnung KW 36

Was mich die letzte Woche »d’oh« sagen oder denken ließ. Ohne Steinbach-Content. Fast, denn soviel muss schon gesagt werden: Ewig gestrige Geschichtsklitterin.

Samstag, 4. September 2010

Wochenrechnung KW 35

Was mich die letzte Woche "d'oh" sagen oder denken ließ. Ohne Sarrazin-Content. Fast, denn soviel muss schon gesagt werden: profilneurotischer Vollpfosten.

Als Intellektueller ...

... hat man Schlingensieff toll zu finden. Zumal er jetzt gestorben ist. Aber ich ecke nun mal gerne an: ich mochte ihn nie besonders. Er war mir zu aufgesetzt, zu pseudo, zu affektiert. Er hat provoziert? Klar, hat er. Aber das haben andere auch gemacht, aber ehrlicher und konsequenter. Denn er brauchte die Gunst der Provozierten, hat sich eigentlich nur am Gegenteil des von ihm kritisierten hochgezogen und darüber definiert. Das ist fad und auf Dauer langweilig. Naja, den kurzen Post lasse ich wohl besser ein paar Wochen liegen und veröffentliche ihn, sagen wir am 1.4.2011. OK?