Donnerstag, 30. Dezember 2010
Wenn ich ein Hoster wäre ...
... würde ich Wikileaks wohl auch runterwerfen. Allerdings nicht politisch motiviert, sondern weil ich schlicht befürchten müsste, dass alle meine anderen Kunden unter den unausweichlichen DOS-Attacken leiden müssten und mir damit meine Existenzgrundlage entzogen würde. Wenn ich aber ein Hoster von der Größe Amazons wäre ...
Freitag, 26. November 2010
Hallo Herr Minister ...
... zu diesem Link hätte ich drei Fragen:
http://www.cio.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2010/20101126_einfuehrung_des_neuen_personalausweises.html
Im Ernst, insbesondere der letzte Punkt ist ein so eklatantes und drastisches Beispiel dafür, wie Behörden denken und funktionieren. Erstens geht man offenbar davon aus, dass jeder den Namen unseres Innenministers kennt (gut, das hake ich unter Optimismus ab), wie man ihn schreibt (ehrlich, da muss ich auch schon mal nachschlagen ...) und dass Suchmaschinen die gleiche Innensicht haben wie ein Sachbearbeiter im Innenministerium. Das tragischste ist: der Autor dieses ... Briefes (das soll es wohl sein, wenn ich mir die Überschrift anschaue ... wobei: es fehlt das "mit freundlichen Grüßen" oder das "dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und trägt daher keine Unterschrift") ist vermutlich der festen Ansicht, extremste Bürgernähe an den Tag gelegt zu haben. Immerhin war er freundlich ...
Es kann natürlich auch sein, dass es Freitag 11:55 Uhr ist, besagter Sachbearbeiter nach Hause will und sich grad nicht sicher ist, wie man den Minister schreibt. Geht mir ja auch so. Ich hingegen opfere mich selbstlos und gerne zum Wohl der Allgemeinheit: er heißt Dr. Thomas de Maizière. Aber ich muss fair bleiben: während ich schnell in der Wikipedia nachschlagen kann, kann das der Kollege im Innenministerium nicht, weil dort der Zugriff auf das Internet aus Sicherheitsgründen ja nicht möglich ist.
http://www.cio.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2010/20101126_einfuehrung_des_neuen_personalausweises.html
- Warum haben Ihre Kollegen bei der IT-Beauftragten keine Rechtschreib-Prüfung?
- Warum darf man ihnen nur drei Fragen stellen? Sind Sie am Ende gar eine gute Fee?
- Warum wird Ihr Name nicht genannt? Hatten Ihre Kollegen etwa gar Besuch von einer schlechten SEO-Agentur? Oder sperren Sie den Google-Bot eh´ aus? Wobei: wundern tät mich letzteres gar nicht ...
Im Ernst, insbesondere der letzte Punkt ist ein so eklatantes und drastisches Beispiel dafür, wie Behörden denken und funktionieren. Erstens geht man offenbar davon aus, dass jeder den Namen unseres Innenministers kennt (gut, das hake ich unter Optimismus ab), wie man ihn schreibt (ehrlich, da muss ich auch schon mal nachschlagen ...) und dass Suchmaschinen die gleiche Innensicht haben wie ein Sachbearbeiter im Innenministerium. Das tragischste ist: der Autor dieses ... Briefes (das soll es wohl sein, wenn ich mir die Überschrift anschaue ... wobei: es fehlt das "mit freundlichen Grüßen" oder das "dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und trägt daher keine Unterschrift") ist vermutlich der festen Ansicht, extremste Bürgernähe an den Tag gelegt zu haben. Immerhin war er freundlich ...
Es kann natürlich auch sein, dass es Freitag 11:55 Uhr ist, besagter Sachbearbeiter nach Hause will und sich grad nicht sicher ist, wie man den Minister schreibt. Geht mir ja auch so. Ich hingegen opfere mich selbstlos und gerne zum Wohl der Allgemeinheit: er heißt Dr. Thomas de Maizière. Aber ich muss fair bleiben: während ich schnell in der Wikipedia nachschlagen kann, kann das der Kollege im Innenministerium nicht, weil dort der Zugriff auf das Internet aus Sicherheitsgründen ja nicht möglich ist.
Mittwoch, 24. November 2010
Ich will ein Tablet!
Aber nicht irgendeins. Nachdem ich jetzt hin und wieder ein iPad in den Händen hatte, muss ich es zugeben: das Ding macht schon Spaß. Das ganze jetzt nicht von Apple, vielleicht einen Hauch kleiner, dafür ein paar Hardware-Features mehr ... das könnte mich schon reizen. Aber es ist schon erstaunlich: ein ernsthafter Wettbewerber ist weit und breit nicht in Sicht - und ich habe jetzt schon einige davon in der Hand gehabt. Wie bei meinem Handy bin ich durchaus bereit, auf die letzten 5 % Perfektion zu verzichten, wenn erstmal das Basis-Angebot stimmt: beim T-Mobile G1 war das der Fall. Aber bei den Tablets? Die Manöverkritik nach dem Break!
Mittwoch, 17. November 2010
Warum ich im Auto B5 höre ...
... ist mir heute morgen schlagartig klar geworden: die Werbung ist da nicht so bescheuert wie auf den anderen Kanälen, zumindest nicht so laut und grell*. Normalerweise. Klar wurde es mir durch die Ausnahme heute morgen: da denkt man an nichts Schlechtes und plötzlich grölt einem auch auf B5 der Mario Barth irgendwas vom Media-Markts ins Ohr - fail!
*) Was sicher auch bedeutet, dass ich unaufhaltsam älter werde ...
*) Was sicher auch bedeutet, dass ich unaufhaltsam älter werde ...
Sonntag, 7. November 2010
As Kraut ausg’schütt’ ...
Ich finde das nicht nur aus einem Grund zum Kotzen:
Die Kampagne ist ausnahmsweise mal wirklich geeignet, etwas mit Vorurteilen in Köpfen zu tun. Aber unabhängig davon: eine soziale Kampagne (die sogar bezahlt ist!) aus fadenscheinigen Gründen zurückzuweisen, und diese ganze Mafia-Wars, Farmvilles und Küsschen-senden-Scheiße nicht, ist schon wirklich eigenartig.
Dienstag, 2. November 2010
Software für Kurvenvergleich?
Nein, nicht was Ihr denkt. Ich habe mir gerade die Zeitkurve des EUR/CHF angeschaut und mich gefragt, wie man herausfinden kann, ob es ähnliche Kurven gibt. Blöderweise habe ich weder in der Schule in Mathe noch im Studium in Statistik aufgepasst, sonst könnte ich jetzt besser beschreiben, was ich meine:
Montag, 11. Oktober 2010
Wochenrechnung KW40
Was mich die letzte Woche »d’oh« sagen oder denken ließ. Ohne Seehofer-Content. Fast, denn soviel muss schon gesagt werden: Nachmacher.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Politik ist ...
... das Bohren dicker Bretter. Ein Zitat von Max Weber, soeben in BR quer rezitiert von Peter Gauweiler. Ersteren durfte ich im Studium "lernen", letzteren lerne ich erst langsam - und ein wenig misstrauisch - schätzen*. Egal: in dem Satz liegt viel Wahres.
Donnerstag, 30. September 2010
#S21
Ich muss mich gerade tierisch über eine große Menge dummer Menschen aufregen. In meiner Twitter-Timeline verselbständigt sich im Moment eine massenhafte Reaktion auf den Polizeieinsatz in Stuttgart (#S21). Tweets über Retweets mit dem gleichen Tenor: diese bösen Polizisten, die Demokratie wird mit Füßen getreten, Bürgerkrieg ... .
Dienstag, 21. September 2010
WeTab - allen Unkenrufen zum Trotz
Donnerstag, 16. September 2010
Atomkraft? Mal ein paar Gedanken.
Wenn man sich meine Einstellung zur Atomkraft anschaut, ist an mir wohl ein Grüner verloren gegangen: ich bin strikt dagegen. Und zwar aus gesundem Eigeninteresse. Denn Atomkraft ist gefährlich, richtig gefährlich. Also nicht "Spiel-nicht-mit-dem-Rasiermesser-gefährlich", sondern richtig, echt und wirklich gefährlich: ein klitzekleiner menschlicher Fehler, eine einzige Materialermüdung und - schwupps - sind ziemlich viele Menschen tot und ungleich viele mehr haben ab diesem Moment keinen wirklichen Spaß mehr.
Freitag, 10. September 2010
Wochenrechnung KW 36
Was mich die letzte Woche »d’oh« sagen oder denken ließ. Ohne Steinbach-Content. Fast, denn soviel muss schon gesagt werden: Ewig gestrige Geschichtsklitterin.
Samstag, 4. September 2010
Wochenrechnung KW 35
Was mich die letzte Woche "d'oh" sagen oder denken ließ. Ohne Sarrazin-Content. Fast, denn soviel muss schon gesagt werden: profilneurotischer Vollpfosten.
Als Intellektueller ...
... hat man Schlingensieff toll zu finden. Zumal er jetzt gestorben ist. Aber ich ecke nun mal gerne an: ich mochte ihn nie besonders. Er war mir zu aufgesetzt, zu pseudo, zu affektiert. Er hat provoziert? Klar, hat er. Aber das haben andere auch gemacht, aber ehrlicher und konsequenter. Denn er brauchte die Gunst der Provozierten, hat sich eigentlich nur am Gegenteil des von ihm kritisierten hochgezogen und darüber definiert. Das ist fad und auf Dauer langweilig. Naja, den kurzen Post lasse ich wohl besser ein paar Wochen liegen und veröffentliche ihn, sagen wir am 1.4.2011. OK?
Donnerstag, 26. August 2010
Vom Privat-Support.
Ihr kennt ihn sicher auch, diesen Satzanfang: "Du machst doch was mit Computern ...". Bei mir sorgt mittlerweile alleine das vegetative Nervensystem dafür, dass sich in dem Moment alle Nackenhaare aufstellen und die Adrenalinproduktion auf Urmenschen-Fluchtreflex-Niveau gefahren wird. Denn in 99,999 % der Fälle geht der Satz weiter mit "... - könntest Du nicht mal bei mir ..." - und dann kommt ein bunter Strauss an FUBAR: Telefonanlagen, am besten noch mit ISDN, DSL-Modem-Treiber, Trojaner ("mein Banking sieht irgendwie anders aus ..."), Drucker installieren ...
Sonntag, 22. August 2010
Ein langer Ausflugstag
Auch das muss mal sein, nach diversen mit Arbeit (und wenn sie noch so viel Spaß macht, dass andere sie schon fast Hobby nennen würden :) vollgestopften Wochenenden mal ein richtiger "day out". Ehrgeizig, wie wir nun mal sind, gleich mit zwei Zielen: die Kampenwand mit Universal-Fernblick über Chiemsee und dann noch Tierpark in Salzburg. Auf dem Heimweg noch eine Einkehr in die Hexenküche in Trostberg, wo es lecker Sachen zu Essen und kellertrübes Bier aus dem Steinkrug gibt. Bayern-Urlauber aufgemerkt: da hat es auch Hotelzimmer. Fotos nach dem Break!
Samstag, 21. August 2010
Nur mal, Frau Ilse Aigner,
so ein Gedanke: wenn in Feldkirchen-Westerham nur ein Haus verpixelt ist - macht das denn Ihren Personenschützern das Leben nicht unnötig schwer? Und: wenn ich jetzt zufällig durch Feldkirchen-Westerham fahre, ein Foto von Ihrem Haus mache und das dann ins Internet stelle: sind Sie dann mit mir auch so böse, wie mit Google?
Freitag, 20. August 2010
Eric Schmidt
Der Rest des Gesagten deckt sich mit meiner Einschätzung:
- Google wäre schön blöd, wenn sie Blödsinn mit den erhobenen Daten anstellen würden
- Google ist sich seiner Verantwortung durchaus bewusst. Gut, Glaubenssache, gebe ich zu.
Artikel bei Golem
Freitag, 13. August 2010
Don't make me think!
Ich bin kein Grafiker. Nicht mal ein Designer. Mit viel Gnade kann man mich einen ambitionierten Hobby-Pixelschubser heißen. Aber einen gewissen Sinn für den ganzen hübschen Kram, den die Profis so bauen, traue ich mir schon zu. Und so verfolge ich natürlich aktuelle Trends und bin ein eifriger Student der Historie der Gebrauchsgrafik. Mir persönlich gefallen immer die auf das wesentliche reduzierten Sachen: Bauhaus, alte Braun-Stereoanlagen, Aicher-Piktogramme ... auch bei modernem Kram würde ich zugeben, dass mein Google-Handy der ersten Generation, nun ja, nicht ganz so hübsch ist wie ein iPhone. Und da sind wir schon bei den Floskeln und den Antagonisten, mit denen ich mich heute beschäftigen möchte: Google und Apple.
Dienstag, 10. August 2010
Freitag, 2. Juli 2010
Rauchfrei In Bayern?
Ja, bitte. Sicherlich spricht da auch der Ex-Raucher in mir, und das sind bekanntlich die schlimmsten Nichtraucher. Aber mal Hand aufs Herz: Rauchen ist schädlich, auch für Passivraucher und Rauchen ist eine Sucht, die aus meiner Sicht nicht als Ausdruck persönlicher Freiheit dient. Denn da setzen viele Kritiker des Rauchverbotes an: an der persönlichen Freiheit des Einzelnen gegen die Bevormundung durch den Staat. Und wenn man die Opferrolle noch gleich mit markigen Vergleichen garnieren kann (wie weiland Anett Louisan oder ein paar echt bescheuerte Gschäfterlmacher), umso besser.
Mittwoch, 23. Juni 2010
Das Problem, Herr McChrystal,
sind eigentlich weniger die genauen Entgleisungen, die Du Dir geleistet hast: jeder hat das Recht, mal verbal in die Suppe zu hauen, alleine schon aus Gründen der Psycho-Hygiene. Aber mal ehrlich: dass macht man doch dann entweder im stillen Kämmerlein oder vor Leuten, denen man wirklich vertraut (was bei Dir im Nachhinein betrachtet wohl auf das Gleiche herauskommen dürfte, aber hinterher ist man immer schlauer ...). Denn Entschuldigungen helfen jetzt nichts mehr, auch wenn Obama Dir nur ein "geh' schon, kleiner Rabauke" mitgeben würde: Du hast das Amt beleidigt - und wer das tut, isst auch kleine afghanische Kinder.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Mittwoch, 12. Mai 2010
Das iPad vs. "mein Zeug"
Wozu ein iPad? Ich habe mal versucht, meine Apple-Abneigung und meinen Kulturpessimismus für einen Moment abzulegen und nüchtern zu überlegen, ob das iPad etwas für mich ist. Meine Näherung dabei: was würde es für mich tun, wie und womit erledige ich das derzeit?
Dienstag, 4. Mai 2010
Blackbird Pie – Twitter Media
Nette Kleinigkeit: damit kann man Tweets mal schnell eben dauerhaft zitieren. So sieht das dann aus:
Blackbird Pie – Twitter Media.
@GlobalSozial - ich erwarte noch Schatten, Spiegelungen und Bonbonfarben. Und heissen wird das ganze dann "Sparkassr" oder "Sparkassly"less than a minute ago via HootSuitecorticelli
corticelli
Blackbird Pie – Twitter Media.
Dienstag, 27. April 2010
Mal im Ernst, Frau Özkan!
Viele Menschen sind ja mit Ihnen einer Meinung, dass Kreuze nix in Schulzimmern verloren haben. So zum Beispiel ich. Aber haben Sie denn ernsthaft geglaubt, dass man das als CDU-Mitglied laut sagen darf? Als angehende Ministerin obendrein? Oder, dass Ihnen noch jemand zuhört, wenn Sie im nächsten Satz auch das gleiche über andere religiöse Symbole, wie etwa Kopftücher sagen? Ohne Sie jetzt näher zu kennen, wage ich mal die Behauptung, dass Sie so naiv nicht sind und hefte es als PR-Gag ab. Denn jetzt kennt wirklich jeder Ihren Namen, der heute den Tag nicht unter einem Stein verbracht hat. Respekt schon mal davor.
Mittwoch, 7. April 2010
Kripo will den Notruf online
Positiv:
Die User bekommen vielleicht ein wenig mehr Verantwortung fürs Netz.
Negativ:
Denunziation - wenn mir Nachbars Nase nicht gefällt, melde ich seinen Blog einfach der Polizei
Ich glaube, er generiert seinen Kollegen sehr viel mehr Arbeit, als die Sache wert ist.
Vielleicht sollte man die Grundidee aufgreifen - und die Screenshots an eine Community senden, die dann abstimmt, ob ein Verdachtsfall zur Exekutive geht.
Samstag, 3. April 2010
Das iPad ...
... wird aktuell von vielen kritisiert, weil die Summe seiner Einzelteile so viel billiger ist, als der Verkaufspreis des Endprodukts. Wer mich kennt (oder hin und wieder diesen Blog liest) wird mich nun auf Seiten der Kritiker vermuten - diese Erwartungshaltung muss ich indes herb entäuschen: Apple hat nie behauptet, ein Wohlfahrtsverein zu sein, und exakt so funktioniert die Wirtschaft: ich kaufe preiswerter ein, als ich verkaufe. Ganz nebenbei kostet es auch eine Kleinigkeit, herauszufinden,wie man die Einzelteile so zusammenbastelt, dass etwas herauskommt, was viele Menschen unbedingt haben wollen (man nennt das "Entwicklung" und "Marktforschung").
Was mich schon wieder mehr auf die Palme bringt: der Deal mit Amazon, denn der wird darauf hinauslaufen, dass ich auch künftig viele Bücher nicht im ePub-Format bekomme, sondern mir entweder einen häßlichen Kindle oder eben ein iPad kaufen muss.
Was mich schon wieder mehr auf die Palme bringt: der Deal mit Amazon, denn der wird darauf hinauslaufen, dass ich auch künftig viele Bücher nicht im ePub-Format bekomme, sondern mir entweder einen häßlichen Kindle oder eben ein iPad kaufen muss.
Donnerstag, 1. April 2010
Apple kann man ...
... hassen, lieben, ignorieren, was auch immer. Aber sie jetzt, wo wirklich jeder Depp ein iPhone hermuschleppt, als Marke für Individualisten zu bezeichnen, ist genauso bescheuert, wie bei einem Audi A4.
Mittwoch, 24. März 2010
Bill Gates & die Nuklearreaktoren.
Das Unternehmen Terrapower möchte kleine Kernkraftwerke basteln, die Hinz und Kunz im Garten einbuddeln können. Dort sollen die Dinger erstmal 60 Jahre Strom liefern und danach 60 Millionen Jahre vor sich hingammeln und -strahlen.
Jetzt kam heraus, dass Terrapower von Intellectual Ventures finanziert wird, an dem wiederum Bill Gates beteiligt ist. Wenn das mit seiner Zustimmung passiert ist, hat er sich sämtliche Gummipunkte bei mir verscherzt. Ich wage die Behauptung: die gleiche Menge Kohle in Sachen wie die Bloombox oder sichere und platzsparende Speichertechnologien zu investieren, dürfte weitaus cleverer sein.
Neue Nuklearreaktoren mit Hilfe von Bill Gates?
Jetzt kam heraus, dass Terrapower von Intellectual Ventures finanziert wird, an dem wiederum Bill Gates beteiligt ist. Wenn das mit seiner Zustimmung passiert ist, hat er sich sämtliche Gummipunkte bei mir verscherzt. Ich wage die Behauptung: die gleiche Menge Kohle in Sachen wie die Bloombox oder sichere und platzsparende Speichertechnologien zu investieren, dürfte weitaus cleverer sein.
Neue Nuklearreaktoren mit Hilfe von Bill Gates?
Internet-Explorer 6
Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: nachdem ich gerade festgestellt habe, dass im IE6 mein Blog layoutmäßig komplett zerrissen wird, schließe ich mich Google und Amazon an und verkünde offiziell: ich unterstütze diese eigenartige Software ebenfalls nicht mehr.
Eine personalisierte Landingpage
Soweit normal: ein normaler Newsletter einer Online-Druckerei mit Produktangeboten. Da ich eh schon überlegt hatte, mir mal Notizblöcke mit meinem Logo drauf zu machen, klicke ich auf "Notizblöcke". Auch noch normal: dass man dort mit Namen begrüsst wird. Aber was ich zum ersten Mal gesehen habe: einige Designvorschläge für Notizblöcke, in denen mein Name auch schon drin ist. Da ich Kunde bei denen bin und auch den Newsletter explizit bestellt hatte, finde ich das gar nicht mal so uncool ...
Dienstag, 23. März 2010
Google soll Verantwortung nicht auf Nutzer abwälzen
Montag, 22. März 2010
Scribus 1.3.6 erschienen
Eine meiner Lieblings-Softwares hat ein neues Update erhalten. Mit Scribus kann man "echtes" DTP machen, also richtig umfangreiche Publikationen genauso erstellen wie Flyer, Briefbögen und Visitenkarten. Für meinen Hausgebrauch reicht es absolut aus und hat damals bei mir Quark X-Press ersetzt.
Diese Jugend! Diese Computerspiele!
Ein wenig überraschend hat die US Army ihre Gundausbildung geändert: nicht etwa, weil man bei der Generation Counterstrike den Teil mit dem Totballern überspringen könnte. Exakt das Gegenteil ist der Fall.
US-Army überarbeitet Grundausbildung - wegen Computerspielen - Golem.de.
US-Army überarbeitet Grundausbildung - wegen Computerspielen - Golem.de.
Sonntag, 21. März 2010
Ich liebe Flugzeug-Katastrophenfilme.
So, jetzt ist es heraus. Ich liebe sie alle: Airport, Airport 77, sogar “Snakes on a Plane”. Gerade läuft auf Tele 5 einer der eher durchschnittlichen - macht nix: geiler Film!
Samstag, 20. März 2010
Das Bierfest. Ein life-blogging-Versuch
Oh. Mein. Gott. Ich bin absolut fassungslos. Eine amerikanische Komödie über das Oktoberfest. Mit Donald Sutherland (naja, ganz kurz am Anfang). Vom Stil her ein wenig wie nackte Kanone. Es ist wie ein schwerer Autounfall: man weiß, man sollte wegschauen und weiterfahren (oder halt -schalten). Aber es geht nicht.
Der Einmarsch zum Bierfest erinnert starkt an die Szene in Blade, wo der Daywalker zur Blutparty kommt.
Die erste Regel des Bierfestes: sprecht nicht über das Bierfest!
Oh Gott! Jürgen Prochnow!
Die lassen auch kein einzige Klischee aus: Jeder jodelt, jeder hat Tracht an.
Werbepause: wie bekomme ich ein Auto cool? Ich bewerfe es mit Farbbeuteln.
Er extrahiert .. Froschsamen …
Wir kämpfen gegen fiese, blonde Wichtigtuer aus Deutschland!
Das Zusammensammeln des Teams erinnert an “Wir bringen die Band wieder zusammen!”
Besoffen bin ich besser!
So, jetzt wird es sogar mir zu blöd. Kommt eh gleich Klitschko.
Mad?
Ich bin angemessen verwirrt: gibt es @mad_magazin wieder oder immer noch? Lange nicht gesehene, aber wahrscheinlich legens die im Kioskbetreiber, Supermarkt-Regaleinräumer und Buchladen-der-eh-bald-zumacht-Mitarbeiterinnen immer zum Kinderkram, wo es nun mal überhaupt nicht hingehört: genau wie Batman-Comics ist das Erwachsenenzeug, und sollte daher eher ganz nach oben neben die nackte Revue und den Playboy, wo ich halt immer nach neuem Lesestoff kucke.
Freitag, 19. März 2010
iPad? WePad!
Naja, noch ein gerät, das erst beweisen muss, dass es dem Geraffel iPad Paroli bieten kann. Darüber, dass es Flash unterstützt, kann man sicherlich geteilter meinung sein. Aber immerhin sind Hardware und Anschlüsse halbwegs brauchbar: Kamera, USB- und Speicherkarten-Anschluß sind vorhanden. Was sonst? Android-OS - check. Display - höher auflösend als iPad - check. Akkulaufzeit kürzer als iPad - hm. Keine Angaben gibt es zu den Speicheroptionen.
Piwik - Web analytics - Open source
So, kaum redet man drüber ... jedenfalls ist jetzt gerade die Version 0.5.5 von Piwik erschienen. Wer es nicht kennt: damit steht eine recht leistungfähige Alternative zu Google-Analytics zur Verfügung.Auch ich setze Piwik nun schon seit gut zwei Jahren ein.
Wenn man mal Photoshopen muss ...
Kann man sicher auch mal brauchen: haufenweise und teilweise sogar brauchbare Ebenen-Effekte für Photoshop.
Donnerstag, 18. März 2010
100 Essential Web Development Tools
Bunte Mischung von Tools und Kniffen, wie man den ganzen neumodischen Kram (Schieberegler, Popup-Kalender, sortierbare Tabellen, Bildbearbeitung, Farbpicker ….) macht.
Auf der anderen Seite …
… nervt es auch ein wenig, dass die Presse aus der vielleicht zweistelligen Zahl der Fälle gefühlte Tausende macht. Sicher ist jeder einzelne Fall einer zu viel, aber es wird im Moment auch jede einzelne Watschn eines Pfarrers von vor vierzig Jahren mitgezählt. Sogar der geschätzte Bayerische Rundfunk hat mir heute auf B5 aktuell vorgelesen, dass ein neuer Fall eines Erziehers in einem Internat bekannt geworden ist. Das war zwar kein Pfarrer, auch kein Bischof oder Mönch, aber passt ja ins Bild. Bei der Gelegenheit denunziere ich auch meinen damaligen Pfarrer: der hat mir vor gut 35 Jahren auch mal eine gelangt, und wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich die verdient.
Katholische Kirche
Löblich: die katholische Kirche will jetzt bei Verdacht auf Missbrauch sofort die Staatsanwalt einschalten. Jetzt habe ich eine ketzerische Frage: was haben die vorher gemacht?
Sonntag, 14. März 2010
Irland im März
Donnerstag, 25. Februar 2010
Bloom Box - Lösung aller Energieprobleme?
Montag, 22. Februar 2010
Eine fahrbare Stadt (leider nur Lego)
Dienstag, 16. Februar 2010
Donnerstag, 4. Februar 2010
Usability ...
... manche Leute haben die Kommentar-Funktion nicht mehr gefunden, aber wenn ich recht darüber nachdenke, ist das ein Konzeptproblem meinerseits. Anyway: ich habe ein bisschen geschraubt. More2come (habe jetzt ein klein wenig Urlaub ...)!
Freitag, 29. Januar 2010
Apple-Kram
Sorry, der Kulturpessimismus übermannt mich mal wieder. Nachdem ich mich zwei Tage darüber aufgeregt habe, wie Presse und Publikum über dieses minderwertige Stück Technik derart in Wallung geraten können, dass selbst die offensichtlichen Mängel nicht erkannt werden, erkenne ich: das Teil ist nicht für Leute wie mich entwickelt worden und wird erfolgreich werden.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Aufgeklaubt am Wegesrand
Ein paar Linktipps, die mir aus dem Reader gepurzelt sind. Wie letzthin versprochen, weitgehend ernstbefreit.
Da wäre zunächst der ANTIPRENEUR-SHOP, wo es Waldbrandtapeten, Infrarotwein, Anthraxformulare und - mein Favorit - einen Milchmädchenrechner zu kaufen gibt. Anfangs dachte ich ja, das wäre lustig, der Betreiber hat mich jedoch per Twitter (@antipreneur) darauf hingewiesen, dass wir hier von einer vollständig ernsthaften Unternehmung sprechen. Ich konnte mich davon überzeugen und jetzt ziert eine Waldbrandtapete meine Wand im Heizungskeller (wo anders durfte ich nicht ...). Bestellung, Lieferung, Abwicklung - alles Tipp-Topp! Ach ja: Facebook-Gruppe ist auch vorhanden.
Samstag, 16. Januar 2010
Liebe Firma Sony Music Entertainment ...
... darf man ein Unternehmen öffentlich beschimpfen? Ich würde das im Moment gerne tun.
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