Freitag, 31. Juli 2009

Gadgeto-Mix: 49-Port-USB-Hub, Tablet-PC für 400 $

Ein Link-Sammelsurium aus der Welt des Spielkrams ...

49-port-hubAlso mal ehrlich: das Gefühl, dass einem die USB-Ports mit hoher Wahrscheinlichkeit nie knapp werden, sollte einem schon die knapp 700 Dollares wert sein! Und 49 Ports sind definitiv ein Wort.

Und dann  war da noch eine Meldung auf Engadget: ein ganz simples Tablet mit Atom und 3G - für 400 $. Huschhusch, lieber Hersteller, marktreif machen!

    Donnerstag, 30. Juli 2009

    Handreichungen für Social-Media

    Mittwoch, 29. Juli 2009

    Ein Manifest ...

    Viele Dokumente, die sich Manifest nennen, sind grotesk. Manche sind lesenswert oder inspirierend. Viele führen sich auch gerne mal selbst ad absurdum. Gelten lassen kann man indes viele davon als grobe Richtlinie, als Handlungsempfehlung oder als Sammlung von Gedanken, die sinnvoll und richtig ... klingen. Ich denke da zum Beispiel an das Cluetrain-Manifest (die deutsche Übersetzung ist aus meiner Sicht- nebenbei bemerkt - eher nicht so gelungen).

    Was Manifeste selten sind: fad.

    Jetzt ist mir da etwas untergekommen, was sich Manifest nennt. Das ist dann doch etwas blutleer. Nicht, dass ich den einzelnen Punkten nicht zustimmen würde, aber es wirkt eben wie eine hastig von einer PR-Abteilung zusammenkopierte Schnellschußlösung.

    [via Spreeblick]

    Neues von Shatner und der Frau, die sie Pferd nannten.

    Ein paar Fundstücke :)

    • An dieser Meldung bei heise.de ist eigentlich nur bemerkenswert, dass man den Lesern schon erklären muss, wer William Shatner eigentlich ist (" [... ], bekannt vor allem durch seine Rolle als Captain James T. Kirk in der Fernsehserie Star Trek"). Tja, Ruhm ist vergänglich, wer wüsste das besser als ein Mitglied der Generation Upload ... sagte ich eigentlich schon, dass ich William Shatner eher nicht so gerne mag?

    • Tja, liebe Frau von der Leyen. Was ich jetzt davon halten soll, dass Sie das Fahrtenbuch Ihres Dienstwagens nicht offenlegen möchten, werde ich nicht öffentlich kundtun. Solche Ausdrücke zerstören vermutlich selbst engste Freundschaften, wie die unsere. Und was soll ich erst zu der Benimm-Fibel (das Wort passt irgendwie zu Dir ...) sagen? Oh je ...

    RawTherapee in neuer Version 2.4

    Über den Raw-Konverter RawTherapee habe ich hier ja schon mal berichtet und war der Software recht zugetan. Jetzt sind einige der Dinge (eigentlich die meisten), die ich damals vermisst habe, dazugekommen:

    • Ranking-Informationen

    • EXIF/IPTC-Support

    • Konfigurierbares Batch-Processing


    Freue mich auf das Ausprobieren - heute abend :)

    Ach ja: zur Website von RawTherapee

    Dienstag, 28. Juli 2009

    Wenn es so teuer ist ...

    ... mal schnell eben nach Hamburg zu ner Fete zu düsen, wird das wohl  eher nix. Kann aber auch sein, dass beim Billigflieger-Portal ein Webservice durchgeknallt ist.

    wildgewordener-billigflieger

    Lieber Bund der Steuerzahler!

    Es nervt. Abgesehen davon, dass Euer Rechenexempel einfach nur dumm ist, sollten wir vielleicht mal die Gegenrechnung aufmachen, wieviel volkswirtschaftlicher Schaden dadurch entsteht, das Ihr populistischen Schwachsinn in den Raum werft.

    Donnerstag, 23. Juli 2009

    Anstand, Frau von der Leyen,

    wird allzuoft und allzulaut von denen gefordert, die am wenigsten davon mitbringen. Wobei ich jetzt weniger Sie konkret gemeint haben möchte, eher die Gattung Homo Politicus allgemein, der Sie ja zweifellos angehören. Und das ist das Problem: selbst, wenn gut gemeint, prallen solche Forderungen nicht nur am Adressaten ab, sondern verkehren sich ins Gegenteil. Mal ehrlich: Anstand ist eine Eigenschaft, die man von einem Politiker gar nicht erst erwartet.

    [via Golem]

    Mittwoch, 22. Juli 2009

    Löwen in Bayern, Freelancer-Tools, Weltraum-Patente

    Dreimal knackig frisch aus dem Reader:

    Endlich wissen wir, warum es den bayerischen Löwen gibt: bis vor knapp 12.000 Jahren gab es hier noch welche! "Bayern, das Löwenland" - Artikel in den Wissenschafts-News.

    Leider ein wenig US-lastig, aber vielleicht finde ich ja mal Zeit, ein deutsches Gegenstück zu bauen. Inspirierend allemal: 100 Web Apps for Everything You Will Possibly Need auf einem Blog namens Codswallop - was immer das bedeuten mag.

    Dass Teflon nicht aus der Weltraumforschung kommt, wusste ich ja. FTD sagt, welche Patente eben schon aus der Weltraumforschung kamen ...

      Schnutingers Hinrichtung?

      vodafone-failMann, das nimmt langsam groteske Züge an. Was mich bei dieser ganzen Diskussion nervt: warum macht die eine Wahrheit - dass Schnutinger ziemlich naiv über das gesponsorte Handy geschieben hat und ihr Gesicht für eine höchst fragwürdige Kampagne hergeliehen hat - die andere Wahrheit - dass Schnutinger seit langem clever und lesenswert bloggt - plötzlich unwahr? Gut - an der Stelle verstehe ich ihre Reaktion dann wieder nicht: wer in die Küche geht, muss die Hitze aushalten.

      Zur Psychologie: Der Neid-Ansatz (dass wir Beta- und Gamma-Blogger es einfach nicht abkönnen, wenn die Alphas die ganze Aufmerksamkeit abbekommen) ist nur vordergründig wahr. Solange das einseitig war, war das in Ordnung, irgendwie waren die Alphas doch noch "welche von uns". Wenn sich Alphas nun kaufen lassen (ich rede hier nicht von Lobo, der ist ja selbst ein Produkt), fühlen wir uns in dieser gefühlten Verbundenheit verraten. Deswegen die Häme, Frau Schnutinger.

      Dass es anders geht zeigen zwei meiner Lieblinge, der Shop-Blogger und der Taxi-Blogger. Beide muss man nicht mögen, aber beiden kann man definitiv nicht den Vorwurf machen, sich zu verbiegen. Die bloggen, weils ihnen Spaß macht.

      Ein paar Links:

      Nachtrag, 7.8.2009: der Titel ist erklärungsbedürftig. Ich war im Netz über einen Artikel gestolpert, der den Titel ohne Fragezeichen hatte. Mein Post war eher als Gegenrede konzipiert und hat sich dann selbständig gemacht. Jetzt stelle ich fest, dass die Kombination bei Google meinen Post auf Platz 1 hebt, was den Eindruck erweckt, der Ausdruck wäre von mir. Blöderweise finde ich jetzt den Ursprungsartikel nicht mehr. Gut, dass ich nicht Journalist geworden bin ...

      Dienstag, 21. Juli 2009

      Google Wave, Allianz24, Vodafone

      Wave-Logo

      Google Wave wird das nächste große Ding im Social-Web. Aus einer Oberfläche heraus den ganzen Web-2.0-Kram erledigen: mailen, twittern, xingen, flickern, you- oder anders-tuben ... mehr im Basic Thinking Blog, der Start scheint jetzt dann doch konkret zu werden.

      Das Webangebot allianz24 scheint es nicht mehr lange zu geben. Die Allianz selbst spricht von einer Europäisierung, Unkenrufer unken, die Herren Kaiser hätten ein Problem damit gehabt, nicht mehr gebraucht zu werden. Oder waren das die von der Hamburg-Mannheimer? Egal.

      Die Frau Schnutinger hat aufgegeben. Tja. Der Sascha Lobo scheint ne dickere Haut zu haben: "Web ist ein Stahlbad". Bei dem habe ich mir jetzt den Spaß gegönnt, ihm auf Twitter zu followen, nur um dann - aus Protest - wieder zu ent-followen. Na, ich bin nur neidisch: zwischen mir und einem von Vodafone geschenkten Magic-Handy liegen exakt 15.999 Follower.

        Montag, 20. Juli 2009

        Was Collins gefühlt haben muss ...

        ... bringt dieses Transcript hier ganz gut zum Ausdruck, denke ich:

        Trialog_Apollo_11

        (wie bei Twitter üblich von unten nach oben zu lesen)

        Was sonst noch geschah.

        Frisch aus dem Reader - fein:

        Lebensraum schaffen? Schon mal gehört ...

        Golem bringt heute ein Interview mit einem "Direktor des Instituts für Planetenforschung am DLR", Tilman Spohn. Das geht soweit in Ordnung, wenn man Reiter (heise hat den heute , aber der erzählt dort genau das gleich: wie alt er war, warum die Mondlandung wichtig war etc.), Merbold oder andere Klugschwätzer nicht bekommt, nimmt man halt den. Das Interview ist soweit auch ganz ok, da redet halt ein Phantast (wie ich) über die Faszination des Weltalls und die Notwendigkeit, selbiges zu erforschen. Dann kommt Golem und gibt dem Interview einen Titel:
        "Wir müssen Lebensraum im All schaffen"

        Wow, das saß. Ich musste mich fast zwingen, das Interview dann noch zu lesen. Habe ich dann aber, und mich nicht wenig gewundert, dass der Satz so gar nicht gesagt wurde. Mal völlig davon abgesehen, dass ich einem Planetenforscher nicht unbedingt zutraue, Sozialmodelle des 26. Jahrhunderts zu entwerfen. Aber gut, spinnen dürfen wir alle.

        Noch ein paar Linkstipps zum Mond:

        Sonntag, 19. Juli 2009

        Noch viel Arbeit ...

        .. ist übrig. Ich habe gerade meine Kategorien ein wenig ausgemistet - war eine fiese Frickelarbeit. ToDos:

        • Das Template ist zwar schon mal gar nicht schlecht, es fehlen aber im Detail viele Sachen: Listen in der Navigation sind unschön, Bildumfluß ... Also demnächst mal CSS schrauben.

        • Die internen Links (also, wenn ich selber von einem Post auf einen anderen Post linke) sind natürlich beim Import nicht übersetzt worden, zeigen also noch alle auf den Blogger-Server. Ebenso Referenzen von Bildern.

        • Wordpress hat noch einige (wenngleich positive) Überraschungen für mich, die es zu erforschen gilt. Hoffentlich haben die nix mit dem Umschreiben der Permalinks zu tun, Google ist nämlich schon zugange - und mag es in der Regel gar nicht, wenn die sich alle drei Tage ändern ...

        Der Jojo hat ...

        ... übrigens eine kreative Phase, die was mit Raumschiffen zu tun hat. Unbedingt lesenswert.

        Big-Mac-Index, Social-Media-CRM, Visitenkarten, Google lokal

        Ein paar Links, frisch aus dem Reader gefischt:

        • Der Big Mac ist ein teures Vergnügen - Artikel bei focus über den Big-Mac-Index (eine Liste der Preise für einen Big-Mac in verschiedenen Ländern im Vergleich zur jeweiligen realen Kaufkraft der dortigen Währen) und was Ökonomen daraus ableiten.

        • Lithium Reinvents Itself as a Social CRM - Artikel bei Read-Write-Web über ein CRM-Software, die auch Social-Media "kann". Schließlich wären Firmen schön blöd, Infos nicht zu verwerten, welche die liebe Kundschaft freiwillig im Netz ausposaunt.

        • Wer eine Idee für wirklich ausgefallene Visitenkarten sucht, wird vielleicht hier fündig: itevenhasawatermark.com - erstaunlich!

        • Und schließlich: Die FAZ-Community hat mich darauf hingewiesen, dass Google-News jetzt auch lokal kann. Ausprobiert: klappt. Tja, Herr Burda und Herr Konken, scheint, als wärt Ihr als nächstes dran.

        Samstag, 18. Juli 2009

        Apollo 11

        nasaNAS~5~5~21609~126389ist heute vor 40 Jahren im Anflug zum Mond gewesen. Diese ganze Mondlandung-Sache ist für mich eine der prägendsten Ereignisse überhaupt. Als Teenager überwog ganz klar die Begeisterung: mit meinen Freunden zog ich des Nachts auf Felder, mit Teleskop und Fernglas, mit selbstleuchtender Sternkarte. Ich weiß noch wie heute, als ich zum ersten Mal die Ringe des Saturn mit eigenen Augen gesehen habe, und ich kann mich einer gewissen kindlichen Freude nicht erwehren, wenn ich eine Doku über die amerikanische Raumfahrt sehe - so wie jetzt gerade auf S-RTL. Auch mein Hang zu eskapistischer Literatur hat sich bis heute gehalten.

        Natürlich hat das erwachsene Peterchen manchmal eine etwas distanziertere Sicht: ohne kalte Krieg hätte es die Mondlandung nie gegeben. Und dass sie geklappt hat, war eigentlich nur Riesendusel. Mal ehrlich: Computer mit der Leistungsfähigkeit eines heutigen Taschenrechners, diese riesige Energierverschwendung, nur um ein paar Leute und ein bisschen Lotec zum Mond zu bringen ... gerade so unwahrscheinlich, Verschwörungstheoretiker zur Aussage zu verleiten, die Mondlandung habe nie stattgefunden. Wenn man bedenkt, das der Film 2001 bereits 1968 erschien, ist die Vorstellung gar nicht so abwegig: ein Fake wäre zumindest deutlich billiger gewesen. Es gab da ja auch noch einen anderen Film, das "Capricorn-Projekt", in dem eine komplette Marslandung gefaked wird.

        Die meisten Argumente der Verschwörung sind Blödsinn und missachten die einfachsten Regeln von Physik und Logik. Beispiel: es wird angeführt, dass die Hasselblads der Astronauten nicht hätten funkionieren können, weil die Temperaturschwankungen so groß seien. Die fotografischen Emulsionen wären also weit über die Spezifikation hinaus gegrillt oder tiefgefroren worden. Was diese Deppen übersehen: Vakuum hat per Definition keine Temperatur. Ähnlich simpel lassen sich die ganzen anderen "Argumente" entkräften: das Wehen der Fahne ist kein Wind, sondern das Nachschwingen, das im Vakuum einfach ein bisserl länger dauert als in einer windstillen Atmosphäre, die nicht-parallelen Schatten, die fehlenden Sterne auf den Fotos, die irreführenden Horizionte ... und dann wieder: nachdem die NASA auch dem ökonomischen Prinzip unterworfen war, kann ich mir ganz gut vorstellen, dass die Mondlandung zwar stattgefunden hat, viel "Footage" aber in Studios entstanden ist. Ändert aber nichts an der Faszination.

        Ein paar Linktipps:

        Donnerstag, 16. Juli 2009

        Spießer-Deutschland

        Und dann war da noch dieser ... Typ, der sich im Bahnhofs-Kiosk mal ganz gepflegt vorgedrängelt hat, und meinen (wirklich höflich, gleichwohl leicht ironisch-belustigt vorgebrachten) Hinweis, dass man das mit einem entschuldigenden Lächeln und/oder einem Hinweis auf den gleich abfahrenden Zug auch eleganter hätte machen können, quittierte mit: "Viel Spaß noch in Spießer-Deutschland".  Also, ich bin wirklich selten sprachlos, aber hier ist mir nix mehr eingefallen. Wohlgemerkt, der Typ war nicht etwa ein 15-jähriger Halbstarker, sondern mindestens so alt wie ich und im Anzug. Ich rätsel immer noch, was darauf schlagfertig gewesen wäre.

        Respekt, Xing!

        Haben Euch doch gestern erst die Verbraucherschützer an den Pranger gestellt - und heute zaubert Ihr neue AGB aus dem Hut. Und verkündet das nicht (oder zumindest nicht nur :) per Pressemeldung, sondern - wie es sich fürs Social-Web gehört - standesgemäß per Blog.

        Ich höre jetzt die Unken rufen: "Das machen die doch nur, um Geld zu verdienen!" Darauf rufe ich (was ist eigentlich da Gegenteil einer Unke?): so what? Die haben halt kapiert, dass ich als Verbraucherle meine Euros lieber an Unternehmen herausrücke, die mir zuhören. Oder wenigstens so tun.

        Dienstag, 14. Juli 2009

        Noch schnell ein Test ...

        ... ob Twitter automatisch von neuen Blogposts erfährt ...

        Was muss man, Frau Koch-Mehrin ...

        ... da lesen? Sie haben anfangs weniger Stimmen bekommen, als der Rassist Kaminski? Nun, vielleicht hätte Sie mal jemand mit Erfahrung zur Seite nehmen sollen ("Immer ruhig, junge Padawan!"), als Sie einmal zu oft einfach nur die Wahrheit gesagt haben. Denn das tut man in dem Geschäft nicht. Nicht direkt. Der andere Kritikpunkt ist ja, dass Sie andere die Arbeit machen lassen, während Sie in Talkshows glänzen. Das passt schon so. Denn das gehört sich so, in dem Geschäft.

        Kernkraftwerk virtuell ...

        Ich weiß nicht, was ich davon halten soll: das Fraunhofer-Institut hat eine 3D-Software vorgestellt, mit der man Konzeption und Betrieb eines Kernkraftwerks vereinfachen kann. Jetzt wäre halt die Frage, ob Vattenfail damit künftig die Reaktoren schon mal testhalber an die Wand fahren kann, bevor man es in echt macht. Oder ob man das Geld für diesen Schmarrn auch sinnvoll hätte ausgeben können. Fraunhofer scheint auch nicht mehr das zu sein, was es mal war ...

        via golem

        Technorati will das so ...

        id2w9v3aqk

        Montag, 13. Juli 2009

        So, willkommen bei turbobrain

        Habe mal schnell eben auf Wordpress gewechselt. Ist noch ein bisschen Arbeit, aber für heute lasse ich es mal gut sein :)

        Captcha mal anders ...

        Merkt man, dass ich gerade am Aufräumen bin? Das hier liegt schon eine ganze Zeit auf meiner Platte herum ...

        Es sagte: Friedrich Wilhelm Raiffeisen

        Die Sucht, das Bestreben, immer und immer wieder in erster Linie den eigenen Vorteil zu suchen, und dann erst der Mitmenschen zu gedenken, das ist die Krankheit unserer Zeit.
        Da gibt es nicht viel hinzuzufügen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es jemals anders war oder anders sein wird. Fakt ist jedoch, dass die Genossenschaftsidee in Zeiten von Web 2.0 aktueller denn je ist.

        Sparclub

        Sonntag, 12. Juli 2009

        Online-Bildbearbeitung: Pixrl



        Das ist eines der Programme, bei denen man staunt, was mit dem ganzen neumodischen Kram (Flash, Ajax, Flex ... ) schon alles geht: Tatsächlich mittlerweile fast alles, was Desktop-Anwendungen können. Grundsätzlich ist es ein gelungener Photoshop-Klon, der für viele Alltagsaufgaben absolut ausreichend ist. Dabei ist alles da, wo man es vom Vorbild her kennt: Paletten, Werkzeuge in der Leiste ... Fies wird es allerdings im Detail: herauszoomen bedarf eines "Shift"+"Klick", wo PS statt dessen ein "Alt"+"Klick" hat. Lästig halt, wenn man es gewöhnt ist. Da ist die Ähnlichkeit zum Vorbild dann eher ein Fluch, denn wenn es völlig anders aussehen würde, würde man vielleicht nicht ganz so oft "aus Gewohnheit" das Verkehrte klicken.
        Was man auch auf alle Fälle erwähnen sollte (mir war das nicht wirklich gleich klar): die zu bearbeitenden Bilder werden nicht hochgeladen - was aus zwei Gründen gut ist: es gibt keine Datenschutzprobleme und es dauert nicht ewiglich, bis das 5MB-Monster aus der Cam online geschoben ist.

        Im Alltag
        Ich habe in der Regel drei Aufgabenstellungen, für die ich eine Bildbearbeitung wie Photoshop benötige:

        • Fotos optimieren

        • Web-Grafiken erstellen

        • Screenshots bearbeiten


        Diese stehen daher bei mir natürlich im Vordergrund. Andere Anwendungsfälle wie Composings und Druckvorlagenerstellung kommen bei mir alle Jubeljahre mal vor, aber dass Pixrl dafür eher nicht geeignet ist, kann ich auch so sagen:

        • kein CMYK-Modus

        • keine Ebenenmasken


        Fotos
        Für die reine Bildbearbeitung einzelner Bilder genügt es mir in 90 % der Fälle, da die häufigsten Filter und Korrekturfunktionen (inklusive brauchbarer Tonwertkorrektur und Weißabgleich!) vorhanden sind. Was ich mir noch wünschen würde:

        • Einstellmöglichkeit für den Grad der Schärfung

        • Korrektur optischer Verzeichnungen von Objektiven, wie sie etwas Photoshop Elements bietet)

        • Korrektur chromatischer Aberrationen. Ich selber habe zwar ganz passable Objektive, aber man arbeitet ja oft auch mit "fremden" Sachen oder mit Schnappschüssen der "Kleinen Schwarzen".


        Web-Grafiken
        Hierfür ist Pixlr nur als Notlösung geeignet. Zwar sind viele Funktionen vorhanden (insbesondere Verläufe und Ebenen), aber zwei essenzielle Dinge fehlen:

        • Es geht hier halt oft um einen einzigen Pixel. Ohne Lineale und Hilfslinien verschenkt man entweder beim ständigen Rein- und Rauszommen Zeit oder beim Raten und Schätzen Qualität. Gut: Hilfslinien könnte man sich auf eigene Ebenen hintricksen, aber die fehlenden Lineale machen es echt schwer.

        • Ohne vernünftige Textwerkzeuge kann man keine schönen Buttons oder Logos bauen - wobei immerhin alle auf dem PC installierten Schriften zur Verfügung stehen, man ist also nicht auf einen reduzierten Satz angewiesen.


        Screenshots
        Dafür habe ich mittlerweile eine geniales Spezialwerkzeug namens Aviary entdeckt, das ich irgendwann später mal vorstelle.

        Zum Geschäftsmodell
        Im Moment bin ich nicht in der Lage, herauszufinden, womit der Hersteller Geld verdienen möchte. Es gibt eine abgespeckte Variante, die sich in CMSe integrieren lassen soll, also in der Art, wie es z.B. der TinyMCE oder der FCKEditor für Textbearbeitung tun. Aber auch die scheint nix zu kosten. Werbung kann ich - bis auf die des Hosters - auch keine entdecken. Hm.

        Alternativen

        • Aviary hat auch eine Bildbearbeitung in Angebot - kann vieles, was mir bei Pixlr fehlt (Texttool, Hilfslinien, Lineale ...), ist aber gewöhnungsbedürftig in der Bedienung und setzt voraus, dass die Bilder hochgeladen werden.

        • Sumopaint hat auch ein paar Features mehr (Textwerkzeug und einstellbare Schärfe), ist aber auch ein wenig weiter weg von Photoshop, was die Bedienung angeht. Bilder müssen nicht hochgeladen werden.


        Fazit
        Generell ist Pixlr eines der Webtools, die ich nicht nur mal angeklickt habe und "hübsch" fand, sondern die ich im "echten Leben" auch verwende.

        Bitte YiGGen:


        Übersetzungsprogramm: fail.

        Donnerstag, 2. Juli 2009

        Ich hatte doch irgendwann mal ...

        ... Rolls Royce öffentlich aufgefordert, ein Auto in der Golf- oder noch besser in der Smart-Klasse zu machen, meinetwegen vergoldet oder mit Swarowski-Steinchen überzogen, damit die armen Profilneurotiker nicht mehr diese Monster kaufen müssen. Jetzt kommt Aston-Martin aus der Deckung: cool!